ZIVILGESETZBUCH: Obwalden begrüsst besseren Kindesschutz

Der Obwaldner Regierungsrat ist für einen verbesserten Kindesschutz im Zivilgesetzbuch und unterstützt die Ausdehnung der Meldepflicht bei Gefährdung von Kindern. Dies teilte er am Donnerstag mit.

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Obwalden begrüsst es, dass Kinder besser geschützt werden (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Obwalden begrüsst es, dass Kinder besser geschützt werden (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Mit der Änderung des Zivilgesetzbuches sollen neu Fachpersonen, die beruflich regelmässig Kontakt zu Kindern haben, verpflichtet werden, der Kindesschutzbehörde die Vermutung zu melden, dass ein Kind in seiner Entwicklung gefährdet ist.

Zweck dieser Meldepflicht ist es sicherzustellen, dass misshandelte Kinder unmittelbaren und wirksamen Schutz erhalten. Bisher waren lediglich Personen in amtlicher Tätigkeit verpflichtet, eine Meldung an die Kindesschutzbehörde zu machen, wenn das Wohl des Kindes gefährdet ist. (sda)