ZÜRICH: Älplermagronen und Sagengestalten aus Obwalden

Das Sechseläuten erlebt 2014 eine Premire: Zum ersten Mal ist Obwalden als Gastkanton ans Fest der Zürcher Zünfte geladen. Im Mittelpunkt steht das traditionelle Älplerfest.

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Die Wilden posieren für ein Foto. Die Obwaldner Sagengestalten werden auch am Sechseläuten 2014 in Zürich zu sehen sein. (Archivbild Oliver Mattmann / Neue OZ)

Die Wilden posieren für ein Foto. Die Obwaldner Sagengestalten werden auch am Sechseläuten 2014 in Zürich zu sehen sein. (Archivbild Oliver Mattmann / Neue OZ)

Der Auftritt des Gastkantons steht unter dem Motto «Obwaldner Älplerchilbi z'Ziri». Der kleine Kanton freue sich ausserordentlich, sich an diesem grossen Anlass präsentieren zu dürfen, sagte der Obwaldner Regierungsrat Niklaus Bleiker am Mittwoch vor den Medien in Zürich.

Gerne bringe man das traditionelle Älplerfest, das jährlich in den Gemeinden gefeiert werde, nach Zürich. Sichtbar gemacht wird diese lebendige Tradition mit Jodlern, Fahnenschwingern, Trinklern (Treichler), sowie elf Paar Wilden (Obwaldner Sagengestalten).

Zudem werden bereits im Vorfeld des Umzugs auf dem Lindenhof kulinarische Spezialitäten (Älplermagronen) angeboten sowie touristische Geheimtipps abgegeben. In Zürich sei viel zu wenig bekannt, welche Perlen es in Obwalden zu entdecken gebe, und dass diese mit dem Auto in einer Stunde zu erreichen seien, sagte Bleiker.

Zum Mitmarschieren am Zug der Zünfte sind wie immer Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft, Kultur und Sport eingeladen. Angekündigt sind unter anderen die Bundesräte Johann Schneider-Ammann und Ueli Maurer.

3000 Kinder, 800 Jahre Geschichte

Am Kinderumzug vom Sonntag, 27. April geben rund 3000 Kinder mit ihren Trachten und historischen Kostümen einen Überblick über 800 Jahre Zürcher Geschichte.

An der Spitze marschieren rund 190 Kinder und Jugendliche aus dem Kanton Obwalden mit. Den Abschluss bilden 600 Kinder, deren Eltern aus vier verschiedenen Kontinenten nach Zürich eingewandert sind.

sda/rem

Hinweis: Das ausführliche Programm des Kantons Obwalden am Sechseläuten »