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Glaubenberg: Zukunft des «Passhöchi-Beizlis» ungewiss

Während sieben Jahren führte der ehemalige Rössli-Wirt Sepp Burch das «Passhöchi-Beizli». Am Sonntag war Austrinket.
Richard Greuter
Am Sonntag standen Sepp Burch und seine Mitarbeiterinnen Anni Kathriner und Ruth von Ah (von links) zum letzten Mal im «Passhöchi-Beizli» hinter der Theke. (Bild: Richard Greuter (Glaubenberg, 28. Oktober 2018))

Am Sonntag standen Sepp Burch und seine Mitarbeiterinnen Anni Kathriner und Ruth von Ah (von links) zum letzten Mal im «Passhöchi-Beizli» hinter der Theke. (Bild: Richard Greuter (Glaubenberg, 28. Oktober 2018))

Daran vermochte auch der Wintereinbruch nichts zu ändern: Trotz Schneefall und eisiger Kälte pilgerten rund 100 Personen am vergangenen Sonntag auf den Glaubenberg und nahmen an der Austrinket Abschied von Sepp Burch und seinem Team. Die Schrag-Buebe sorgten mit Jodel und Musik für Unterhaltung. Ein Trio erfreute die Besucher mit Alphornklängen. Selbst die Glaubenberg-Trinkler nahmen lautstark Abschied.

Geheimtipp für Töfffahrer, Biker und Wanderer

Während sieben Jahren führte Sepp Burch auf dem Glaubenberg die kleine Gastwirtschaft. An Spitzentagen waren bis sechs Personen auf engstem Raum beschäftigt. Für viele Ausflügler galt der Glaubenberg auf 1550 Meter als Geheimtipp. Unzählige Töfffahrer, Biker und Wanderer, aber auch zahlreiche Älpler aus den umliegenden Alpen genossen bei Sepp Burch und seinem Team Gastrecht. Sie alle schätzten seine Spezialitäten wie Sepp`s Pfeffersteak, seine feinen Rahmschnitzel oder im Herbst ein nach eigenem Rezept zubereiteter Gämspfeffer. «Am besten in Erinnerung bleiben mir die kleinen Feste mit den Gästen, oft auch mit den Älplern», sagte Sepp Burch gegenüber unserer Zeitung. Doch nun ist für den 72-Jährigen, der mit seiner Ehefrau Lisbeth während 34 Jahren das Restaurant Rössli in Stalden geführt hatte, Schluss. Zuerst sind zwei Wochen Ferien geplant, danach betreut der erfahrene Gastwirt beim Berghotel Langis bis zum kommenden Frühjahr an zwei Tagen pro Woche die Küche.

Ob das Passhöchi-Beizli im kommenden Winter offen ist, bleibt unklar. Laut Burch sei für den nächsten Frühling eine Lösung in Sicht.

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