Zur richtigen Zeit am richtigen Ort: Hobbyfotografin trifft den Giswiler Wolf

Und plötzlich war da ein Wolf: die Geschichte über ein «unvergessliches Erlebnis».

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«Ich hatte keine Angst vor ihm», sagt Fränzi Lindegger.

«Ich hatte keine Angst vor ihm», sagt Fränzi Lindegger.

Leserbild: Fränzi Lindegger

(stp) Die Abenddämmerung setzt ein und die Hobbyfotografin Fränzi Lindegger wartet auf Wildtiere, um «vielleicht ein tolles Foto zu machen», schreibt sie in einer E-Mail an unsere Redaktion. Und plötzlich war er da: Ein Wolf zeigte sich im Gestrüpp. «Ich traute meinen Augen nicht», sagt Fränzi Lindegger. «Der Wolf kam wie aus dem Nichts über die Wiese und lief in den Wald.» Er sei nur ein paar Meter von ihr entfernt gewesen, sagt sie. Lindegger fügt an: «Er hatte keine Angst vor mir – und ich auch nicht vor ihm!»

Lindegger reagierte «blitzschnell», zückte die Kamera – und drückte ab. Mit dem Bild ist sie sichtlich zufrieden. Lindegger sagt: «Einmal im Leben so viel Glück zu haben, einen Wolf zu sehen: Das ist einfach ein tolles und unvergessliches Erlebnis!» Wie sagt man doch so schön: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Lindegger ist nicht die einzige, die den Wolf am Samstag zu Gesicht bekam. Ein weiterer Leser sah das Tier kurz vor 11 Uhr mitten im Wohnquartier und drehte ein Video. Der Obwaldner Wildhüter Eugen Gasser sagte gegenüber unserer Zeitung, dass für den Menschen keinerlei Gefahr bestanden habe: «Der Wolf ist harmlos. Er ist gesund und trottete aufrecht mit einem schönen Gang zielgerichtet in Richtung der westlichen Seite des Tals in die Naturschutzzone.»

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