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Zweimal bedingte Freiheitsstrafen

Die Urteile Neben den Einbrüchen mussten sich die Beschuldigten unter anderem auch wegen Widerhandlungen gegen das ­Betäubungsmittelgesetz (Aufbewahrung, Handel, Konsum von Drogen) verantworten.

Die Anklage gegen den Geständigen A. wurde im abgekürzten Verfahren durchgeführt. Die übereinstimmenden Anträge von Staatsanwaltschaft und amtlicher Verteidigung mussten somit «nur» noch vom Kantonsgericht genehmigt werden. A. wurde zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 18 Monaten, bei einer Probezeit von zwei Jahren, verurteilt. Wird die Freiheitsstrafe vollzogen, werden 177 Tage Untersuchungshaft angerechnet.

Für den nur teilweise Geständigen B. galt der ordentliche Verfahrensweg. Das Gericht verurteilte B. zu einer bedingten Freiheitsstrafe von 23 Monaten, mit einer Probezeit von zwei Jahren. Angerechnet würden beim Vollzug 185 Tage Untersuchungshaft. Das Gericht sah es aufgrund der DNA-Spur als erwiesen an, dass er den Einbruch vom 19. Mai 2013 ausgeführt hatte. Und beim Einbruch vom 20. Juli sei B. nicht nur Gehilfe gewesen, wie es die Verteidigung beantragt hatte, sondern habe einen «wesentlichen Tatbeitrag» geleistet. Dieses Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Die Beschuldigten haben die Privatkläger zu entschädigen. Auferlegt wurden ihnen zudem Verfahrenskosten von einigen zehntausend Franken. Falls es die wirtschaftlichen Verhältnisse erlauben, müssen sie die Kosten der amtlichen Verteidigung dem Kanton zurückerstatten. (rh)

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