ZWEITWOHNUNGEN: Regierung fordert einfachen Vollzug des Volksbegehrens

Der Obwaldner Regierungsrat befürchtet, dass die Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative die Baubewilligungsverfahren kompliziert machen wird. Er fordert deshalb eine Vereinfachung des vorgeschlagenen Zweitwohnungsgesetzes.

Drucken
Teilen
Symbolbild zum Thema Zweitwohnungen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Symbolbild zum Thema Zweitwohnungen. (Bild: Pius Amrein / Neue LZ)

Der Regierungsrat äusserte sich im Rahmen des Vernehmlassungsverfahrens, das der Bundesrat zum Gesetzesentwurf eröffnet hatte. Die Zweitwohnungsinitiative stelle die Kantone vor grosse Herausforderungen, heisst es in seiner Mitteilung vom Montag.

Im Kanton Obwalden sei die Gemeinde Engelberg vom neuen Gesetz betroffen, stellt der Regierungsrat fest. Die Auswirkungen seien nur schwer abzuschätzen. Die Folgen für die touristische Entwicklung werde erst in den nächsten zehn Jahren spürbar sein.

Die Anliegen des Regierungsrates betreffen etwa die Ermittlung des Erstwohnungsinventars oder die Erweiterung der Hauptnutzfläche. Die Kantonsregierung ist zudem gegen vorsorgliche Massnahmen für Gemeinden mit einem Zweitwohnungsanteil von unter 20 Prozent.

sda