ZWEITWOHNUNGEN: Regierung pfeift Gemeinderat zurück

Zwölf erteilte Baubewilligungen in Engelberg hat die Regierung aufgehoben. Dies wegen Beschwerden und dem Bundesgericht.

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Sicht von der Oberzelgli-Strasse nach Engelberg: So hoch, wie das Gespann ist, wollte die Gemeinde bauen lassen. (Bild: PD)

Sicht von der Oberzelgli-Strasse nach Engelberg: So hoch, wie das Gespann ist, wollte die Gemeinde bauen lassen. (Bild: PD)

Insgesamt 20 Beschwerden, die zwölf Engelberger Bauprojekte betreffen, behandelte der Regierungsrat in den letzten Tagen. Nebst der Vereinigung um Franz Weber, dem Vater der Zweitwohnungsinitiative, machten acht weitere Parteien vom Beschwerderecht Gebrauch. Resultat: Nun muss die Gemeinde Engelberg bei den betroffenen Baugesuchen nochmals über die Bücher. Ausnahme: «Ein Objekt war klar als Zweitwohnung deklariert. In diesem Fall wurde die Baubewilligung entzogen», so Obwaldens Baudirektor Paul Federer.

Nur Engelberg betroffen

Wegbereitend dafür war ein Bundesgerichtsentscheid zur Zweitwohnungsinitiative im Mai: Nach dem 11. März 2012 eingereichte Baugesuche müssen neu beurteilt werden. Haben Gemeinden ihr Kontingent an Zweitwohnungen ausgeschöpft, können nur noch Erstwohnungen bewilligt werden. In Obwalden ist davon nur Engelberg betroffen. Lungern und Giswil stehen in der Zwischenzeit nicht mehr auf der Liste von den Gemeinden, deren Zweitwohnungsanteil die 20-Prozent-Marke übersteigt.

Christoph Riebli

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