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In Alpnach wurden zwölf Kubikmeter Holz um die Wette gespalten

Das sechste Alpnacher Abendspalten lockte Wettkämpfer aus sieben Kantonen an. Das Spaltholz war vom Sturmtief Burglind gefällt worden.
Robert Hess
Die Wettkämpfer werden genau beobachtet: von den Kampfrichtern an den Tischen und von ihren Betreuern hinter dem Schutzgitter. (Bilder: Robert Hess (Alpnach, 8. September 2018))

Die Wettkämpfer werden genau beobachtet: von den Kampfrichtern an den Tischen und von ihren Betreuern hinter dem Schutzgitter. (Bilder: Robert Hess (Alpnach, 8. September 2018))

Der Verein Alpnacher Holzspalter weist mit Klaus Imfeld bei der Elite und Leo Spichtig bei den Senioren nicht nur zwei amtierende Schweizer Meister auf, er glänzt auch bei der Organisation von Holzspaltmeisterschaften. In den geraden Jahren steht jeweils das Alpnacher Abendspalten auf dem Programm. Die Teilnehmer am sechsten Abendspalten beim alten Forstwerkhof Grund vom Samstag kamen aus den Kantonen Obwalden, Uri, Schwyz, Luzern, Bern, Basel-Landschaft und Solothurn zusammen.

Von den insgesamt 73 Wettkämpfern starteten zehn in der Kategorie Damen, 23 bei den Senioren (ab 55), 11 bei den Junioren sowie 29 in der Kategorie Herren Elite. Tagessieger wurden Jakob Herger junior aus Flüelen bei den Herren Elite sowie Margrith Ziegler aus Flüelen bei den Damen. Zudem eroberte Leo Spichtig den ersten Rang bei den Senioren.

Die Wettkämpfer legen sich ins Zeug.

Die Wettkämpfer legen sich ins Zeug.

Die Juniorenförderung ist ein ganz besonderes Anliegen des Sarners Leo Spichtig. «Derzeit trainieren bei uns zwischen 12 und 18 Junioren aus dem ganzen Kanton», berichtete er. «Von euch erwarte ich ganz einfach den Kranz», gab er den drei Junioren Samuel Jakober aus Ramersberg und Jens Odermatt und Lars Kiser aus Sarnen den Tarif durch. Sie folgten seinem «Befehl» und holten sich die ersten drei Ränge und somit den begehrten Kranz. Jakober wurde Erster.

Wettkämpfer stoppen ihre Zeit selber

Gespalten wurden rund 12 Kubikmeter Holz. Die Bäume hatte im Januar das Sturmtief Burglind gefällt. Die Alpnacher Holzspalter nahmen das Angebot des Waldbesitzers an, ihnen das Holz als «Entgelt» für das Aufräumen des Schadenplatzes zu überlassen. Die ein Meter langen Stücke aus dem geschädigten Wald wurden in der Spältenhalle der Korporation zu 25 Zentimeter langen Rugeln gesägt. Beim Wettkampf muss das Rundholz gemäss dem Verbands-Reglement in vier Teile gespalten werden. Verwendet wird Tannen- sowie das härtere Eschenholz.

Die 25 Zentimeter langen Rugel aus Tannen- und Eschenholz sind für jeden Wettkämpfer bereit gestellt.

Die 25 Zentimeter langen Rugel aus Tannen- und Eschenholz sind für jeden Wettkämpfer bereit gestellt.

Die Rugel werden in einer Kiste für jeden Wettkämpfer bereitgestellt. Laut Reglement startet und stoppt jeder Teilnehmer seine Zeit am Kampfrichtertisch selber. Das gespaltete Holz muss in der Kiste und die Axt am Spaltstock eingeschlagen sein. Erst dann kann der Wettkämpfer die Zeit stoppen. Die Rangliste richtet sich nach der Gesamtzeit für beide Durchgänge.

Auch Gemütlichkeit ist Trumpf

In der Festwirtschaft konnten sich Wettkämpfer und Zuschauer stärken oder auch den Kranz feiern. Besonderen Anlass zum Feiern hatten der Muotathaler Konrad Reichlin sowie Kobi Herger aus Flüelen. «Wir beide haben heute den 140. Kranz erkämpft», berichtete Reichlin. Zu den Jubilaren gehörte auch OK-Präsident Gusti Imfeld: Er konnte nicht nur stolz sein auf ein gelungenes Fest, sondern holte sich auch seinen 60. Holzspalter-Kranz.

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