ÖFFENTLICHER VERKEHR: Der neue Fahrplan kann kommentiert werden

Die Schweizer Bevölkerung erhält bis 16. Juni 2009 die Gelegenheit, auf der Internetseite www.fahrplanentwurf.ch zu den Fahrplänen für die ganze Schweiz Stellung zu nehmen.

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Passagiere studieren den Fahrplan der SBB im Bahnhof Luzern. (Bild Alexandra Wey/Neue LZ)

Passagiere studieren den Fahrplan der SBB im Bahnhof Luzern. (Bild Alexandra Wey/Neue LZ)

Der neue Fahrplan ist ab ab dem 13. Dezember 2009 gültig. Wie die Staatskanzlei Luzern in einer Medienmitteilung weiter schreibt, steht die punktuelle Bereinigung des aktuellen Fahrplans im Vordergrund der öV-Verbesserungen im Kanton Luzern.

Zu den Neuerungen im Kanton Luzern zählen etwa die Einführung des Willisauer Express zwischen Willisau und Sursee, die Erschliessung des Tropenhauses in Wolhusen und des Tempelhofs in Uffikon, die Anbindung des Industriegebiets Triengen an den öV sowie der Bahnangebotsausbau in den Wochenend- Nächten auf der Strecke zwischen Zürich und Luzern.

Feedback bis 16. Juni möglich
Private und Institutionen haben die Möglichkeit, Änderungsbegehren zu stellen. Änderungen am Fahrplan 2010 sind jedoch, infolge der durch das Bundesamt für Verkehr eng gesetzten Termine, nur in einem sehr begrenzten Rahmen möglich. Sie werden aber für den folgenden Fahrplanwechsel vorgemerkt. Die Änderungsbegehren sind begründet bis spätestens am 16. Juni 2009 über das Formular im Internet oder bei den zuständigen Gemeinde und/oder Bezirkskanzleien einzureichen.

Interessierte Personen, die keinen Zugang zum Internet haben,werden gebeten, sich an die jeweilige Gemeindeverwaltung zu wenden. Die Gemeinden sind über die Vernehmlassung des Fahrplans informiert und werden auf Verlangen Auszüge aus dem Fahrplanentwurf zur Verfügung stellen.

Kostenneutralität Voraussetzung
Im Bereich des Regionalverkehrs entscheidet der Kanton gestützt auf das Grundangebot des öffentlichen Verkehrs, ob die Begehren berücksichtigt werden können. In jedem Fall sind die finanziellen Auswirkungen zu berücksichtigen. Zusätzliche Leistungen können nur dann aufgenommen werden, wenn sie insgesamt kostenneutral erbracht werden können. Begehren im Fernverkehr werden vom Kanton an die betreffende Bahnunternehmung zur abschliessenden Behandlung weitergeleitet. Diese entscheidet über die Änderungen.

kst/scd