ÖKOLOGIE: Fliessgewässer sollen «zurück zur Natur»

Im Kanton Schwyz wurden zahlreiche Bäche und Flüsse kanalisiert. Wo es möglich ist, will der Kanton dies rückgängig machen und Fliessgewässer renaturieren.

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Bereits erfolgreich renaturiert: Der Chlausenbach bei Lauerz. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

Bereits erfolgreich renaturiert: Der Chlausenbach bei Lauerz. (Bild Erhard Gick/Neue SZ)

In der Vergangenheit wurde an vielen Orten im Kanton Schwyz gesündigt und Bäche und natürliche Rinnsale in enge Korsette gezwungen. Zurück zur Natur, heisst jetzt aber eine grob umschriebene Strategie des Kantons Schwyz. Konkret sollen Fliessgewässer wieder vermehrt in ihre natürliche Form zurückgebaut werden. Dadurch sollen sie ihrer ökologischen Bedeutung wieder gerecht werden. «Wo immer sich eine Möglichkeit zeigt, soll dieses Ziel verfolgt und das Gewässer renaturiert oder revitalisiert werden und damit mehr Raum zur eigenen Gestaltung erhalten», sagt Urs Eggenberger, Vorsteher Amt für Umweltschutz (AfU).

72 Prozent der insgesamt bewerteten Fliessgewässer weisen momentan einen natürlichen/naturnahen oder nur leicht beeinträchtigten Zustand auf. 12 Prozent sind stark beeinträchtigt, 8 Prozent fliessen in einem künstlichen Bett und 8 Prozent sind gar eingedolt unter dem Boden. Im Siedlungsgebiet sind 78 Prozent stark beeinträchtigt, naturfremd oder eingedolt.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.