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OLYMPIA: Corinne Suter: «War nervöser als vor Weltcup-Rennen»

Corinne Suter mag nicht von einer verpassten Medaille sprechen. Die Schwyzerin wertet den sechsten Platz in der Olympia-Abfahrt als Schritt in die richtige Richtung.
Corinne Suter nimmt viel Positives mit aus der Olympia-Abfahrt. (Bild: Keystone)

Corinne Suter nimmt viel Positives mit aus der Olympia-Abfahrt. (Bild: Keystone)

Corinne Suter, Sie wirken aufgestellt nach Ihrem sechsten Rang.
"Es ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Ich hatte schon lange nicht mehr ein so gutes Ergebnis gehabt. Ich bin einfach froh über diesen sechsten Platz. Ich weiss jetzt wieder, dass es klappen kann mit einem Spitzenergebnis. Dass es zudem an einem Grossanlass geklappt hat, bei dem der Druck doppelt so gross ist, macht das Ganze noch schöner."

In der Nacht vor dem zweiten Training, als die interne Qualifikation anstand, waren Sie sehr nervös. Wie war es jetzt vor dem Rennen?
"Vor der Qualifikation war ich fast noch nervöser. Es ist halt der grösste Traum, her herunterfahren zu dürfen. Offenbar tut mir dieser Druck gar nicht so schlecht. Heute war ich jedenfalls nervöser als vor einem Weltcup-Rennen."

Den Fakt, dass an einem Grossanlass nur die Medaillen zählen, können Sie ausblenden?
"Nein, ich glaube, jede hat das Ziel, eine Medaille zu gewinnen. Aber ich nehme auch den sechsten Rang sehr gerne. Ich hoffe, dass es nicht die letzten Olympischen Spiele für mich waren. Der Fokus ist jetzt schon wieder nach vorne gerichtet, auf die letzten Rennen im Weltcup."

Allgemein fühlen Sie sich besser als noch vor einem oder zwei Monaten.
"Das ist schwierig zu sagen. Oft wollte ich es erzwingen. Wenn man etwas Spezielles sucht, wird es schwierig, in der Abfahrt schnell zu sein. Heute hatte ich schon beim Einfahren ein gutes Gefühl gehabt. Für das Rennen wollte ich mir nicht allzu viel vornehmen. Diese Lockerheit will ich in die nächsten Rennen mitnehmen."

Bringen Ihnen diese Fahrt beziehungsweise der sechste Platz auch ein bisschen Befreiung?
"In gewisser Hinsicht schon. Aber viel geändert hat sich nicht. In den Trainings habe ich auch immer gezeigt, dass ich es drauf habe. Doch habe ich es in den Rennen nie umsetzen können. Heute ist mir das sehr gut gelungen." (sda)

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