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OP-Säle sind pausenlos belegt

Eine Operation im Spital Schwyz. Bild: Andreas Seeholzer

Eine Operation im Spital Schwyz. Bild: Andreas Seeholzer

Unfälle Das Spital Schwyz hat hektische Festtage hinter sich. Roger Schlüchter, Chefarzt Chirurgie, sagt: «Die Verletzungen der Wintersportler sind schwerer geworden.» 31. Dezember 2017, früher Nachmittag: Ein Helikopter der Rega landet vor dem Spital. An Bord ein verletzter Wintersportler. Nebenan eine zweite Maschine der Rettungsflugwacht, auch sie bringt einen Patienten aus den Bergen. Rega-Sprecher Adrian Schindler bestätigt: «Silvester war ein sehr intensiver Tag.» Alleine die Crew der Basis Erstfeld flog neun Einsätze, mehrheitlich für verunfallte Wintersportler.

Seit Weihnachten habe das Spitalteam «sehr viel zu tun», sagt Chefarzt Schlüchter. Man kümmert sich jeden Tag um acht bis zwölf verunfallte Wintersportler. Die OP-Säle sind pausenlos belegt. «Wir operieren regelmässig bis in die Nacht.» Laut dem Chefarzt setzt sich der Trend der letzten Jahre fort: Die Verletzungen auf den Pisten werden immer gravierender.

An Silvester ging die Rega so weit, dass sie den Heli aus Erstfeld erst gar nicht zurück auf die Basis schickte. Die Maschine lieferte in Schwyz einen Patienten ab und landete anschliessend nebenan auf der Wiese. Die Crew blieb auf Stand-by – in der sicheren Erwartung, dass bald der nächste Alarm aus den Innerschwyzer Bergen kam. (gh)

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