Open Air vermutlich gerettet

Der drohende Konkurs ist abgewendet: Das in finanziellen Nöten steckende Open Air Hoch-Ybrig vermag die gestellten Forderungen voraussichtlich zu decken.

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Sina am Open Air Hoch-Ybrig. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Sina am Open Air Hoch-Ybrig. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Die erfreuliche Nachricht verbreitete Pressechef Markus Föhn sowohl auf der Homepage des Festivals als auch in einer Medienmitteilung. «Per Ende Juli halten sich die gesammelten Forderungen in einem Rahmen, den wir aller Voraussicht nach zu decken vermögen.» Noch sei zwar nicht alles abgerechnet, aber man sei bezüglich des Resultats bedeutend optimistischer – auch dank des Verzichts einiger Partner. Gemäss Föhn hat sich der Verwaltungsrat der federführenden Now Way Productions AG deshalb für eine Sanierung entschieden. Wie Föhn schreibt, haben die vielen positiven und hilfsbereiten Reaktionen im Anschluss an das völlig verregnete und von nur 6000 Personen besuchte Festival die Organisatoren sehr gefreut und motiviert, «auch im 2012 ein Festival zu veranstalten».

«Konkurs vom Tisch»

Wie hoch das an der diesjährigen Durchführung erlittene Defizit effektiv war, kann Pressechef Markus Föhn noch nicht genau sagen. Zum jetzigen Zeitpunkt stehe jedoch fest, dass die ursprünglichen Befürchtungen, die mit einem Fehlbetrag in der Grössenordnung von gegen 100 000 Franken gerechnet hatten, nicht eintreffen. «Der Fehlbetrag ist sicherlich näher bei null als bei 100 000 Franken. Dies erlaubt es uns, eine Sanierung anzugehen», so Föhn, «der Konkurs der Now Way Productions AG ist vom Tisch».

Fredi Zehnder

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