OPFERHILFE: Die Opfer länger betreuen

Evelyne Marciante wird als Leiterin der Opferhilfestelle täglich mit Tragödien konfrontiert. Sie wünscht sich, dass Stalkern früher der Riegel geschoben wird.

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Evelyne Marciante leitet seit zehn Jahren die Opferberatungsstelle des Kantons Schwyz. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ

Evelyne Marciante leitet seit zehn Jahren die Opferberatungsstelle des Kantons Schwyz. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ

Die Opferhilfe des Kantons Schwyz hat immer mehr zu tun. Leiterin Evelyne Marciante aus Arth wird täglich mit schlimmen Schicksalen und Tragödien konfrontiert. Besonders Mühe hat sie, wenn Kinder sexuell missbraucht oder Menschen getötet werden.

Länger Begleiten
50 Prozent der Fälle betreffen häusliche Gewalt. Im Jahr 2000 waren es noch 27 Prozent. Zwar gibt es laut Marciante nicht mehr Gewalttäter als damals, doch seit 2004 ist häusliche Gewalt ein Offizialdelikt. Auch die Bevölkerung ist sensibilisiert und Nachbarn oder Lehrer schreiten früher ein. Evelyne Marciante hofft, dass sie Opfer häuslicher Gewalt künftig länger begleiten kann.

Evelyne Marciante würde sich aber auch wünschen, dass das Strafgesetz Stalker härter anfasst. Denn auch dies sei eine Form von Gewalt.

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.