ORDNUNGSBUSSEN: Erneut weniger Ordnungsbussen im Kanton Schwyz

Im Kanton Schwyz ist 2015 die Zahl der verhängten Ordnungsbussen erneut zurückgegangen, nämlich um fünf Prozent auf 159 Bussen. Am häufigsten erhielten Leute einen Bussenzettel, weil sie Abfall an Sammelstellen unsachgemäss deponierten.

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Die Polizei beim Verteilen von Ordnungsbussen. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Die Polizei beim Verteilen von Ordnungsbussen. (Symbolbild) (Bild: Stefan Kaiser / Neue ZZ)

Zu kleineren Verstössen gegen die Benützungspflicht der öffentlichen Abfall- und Sammeleinrichtungen kam es in 27 (Vorjahr: 30) Fällen, wie die Schwyzer Kantonspolizei am Mittwoch mittelte. Meist hätten Personen Entsorgungsgut unsachgemäss abgelegt, sagte ein Polizeisprecher.

Den stärksten Rückgang der Bussen gab es erneut bei den Hundehaltern. In 23 (40) Fällen waren Hunde ohne Leine unterwegs. Die Hälfte davon in Naturschutzgebieten.

Den allgemeinen Rückgang erklärt der Polizeisprecher unter anderem damit, dass die Leute in den vergangenen Jahren dank konsequenten Kontrollen ihr Verhalten gebessert haben. Hinzu kämen übliche statistische Schwankungen bei geringen Fallzahlen.

Weiter wurden 16 (8) Motorfahrzeuglenker zur Kasse gebeten, die in einem Naturschutzgebiet unterwegs waren. 13 (24) Bettler wurden mit einer Ordnungsbusse bestraft. 13 (16) Personen wurden erwischt, als sie den Abfall auf dem Boden liegen liessen. Die Zahl derjenigen, die im Freien die Notdurft verrichteten, stieg von 6 auf 14 Personen.

Auch Fischer und Jäger mussten gebüsst werden. 17 (20) Fischer wurden mit unerlaubten Gerätschaften erwischt, 8 (2) Mal war die Fischereistatistik mangelhaft. Die Zahl der Jäger, die ihre Abschüsse nicht rechtzeitig meldeten, hat von 7 auf 3 abgenommen.

Neun (7) Personen verursachten ungebührlichen Lärm. Drei Personen wurden wegen Missachtung eines Feuerverbots gebüsst. (sda)