OSTERAKTION: Eier tütschen und diskutieren

Beim Eier tütschen nutzen Hunderte Leser unserer Zeitung die Gelegenheit, sich mit Redaktoren auszutauschen. Und Wünsche anzubringen.

Yves Portmann
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Amüsieren sich beim Eiertütschen: Leser unserer Zeitung gestern beim LZ-Corner in Luzern. (Bilder Corinne Glanzmann)

Amüsieren sich beim Eiertütschen: Leser unserer Zeitung gestern beim LZ-Corner in Luzern. (Bilder Corinne Glanzmann)

Der Ansturm auf die blau gefärbten Eier war bei den Hunderten Leserinnen und Leser der «Neuen Luzerner Zeitung» und ihrer Regionalausgaben riesig: «Über 1000 Eier waren im Nu verteilt, getütscht und gegessen – wir mussten kurzfristig sogar noch neue Ostereier organisieren», sagt Ueli Kaltenrieder, Leiter Lesermarkt der «Neuen Luzerner Zeitung». Das traditionelle Eiertütschen am Karsamstag fand dieses Jahr erstmals vor dem LZ-Corner bei der Luzerner Kantonalbank an der Pilatusstrasse statt.

«Unsere Leser können den anwesenden Redaktoren und Verlagsmitarbeitern Fragen stellen sowie Lob und Kritik anbringen. Der grosse Andrang – trotz schlechten Wetters – zeigt, dass dies von der Leserschaft geschätzt wird», so Kal-tenrieder. Der persönliche Kontakt und Dialog mit den Lesern sei ein wichtiges Anliegen der Zeitung, nicht zuletzt, um die Bedürfnisse zu kennen und die Qualität stetig zu verbessern.

«Regt zum Nachdenken an»

Ob Fussball, Wirtschaft oder regionale Politik – für spannenden Gesprächsstoff zwischen Lesern und Redaktoren war gesorgt (siehe auch Kasten). Leser Dieter Hurni (51) aus Luzern beispielsweise unterhielt sich mit Hugo Bischof, Redaktor Stadt/Region. «Ich schätze das Bild auf Seite 2 sehr. Da werden unterschiedliche Themen auf interessante und humoristische Art und Weise behandelt.» Das Geschriebene rege oftmals zum Nachdenken, aber auch zum Schmunzeln an. Hurni outet sich im Gespräch als vielseitiger Zeitungsnutzer: «Ich schätze die gedruckte Ausgabe sehr, verfolge das Geschehen aber auch online.» Kritik gibts von Hurni aber für das Zeitungsformat, welches beispielsweise unterwegs im Zug «unhandlich» sei. Unter dem vor Regen schützenden Zeltdach fanden neben den Ostereiern auch Schoggi-Eier und weitere kleine Geschenke reissenden Absatz. Und wem es wegen des garstigen Wetters zu kalt wurde, der konnte sich auch mit einem heissen Kaffee aufwärmen.

Yves Portmann
 

 

«Hinweis führte zu Zeitungsbericht»

Robert Strässle. (Bild: Corinne Glanzmann /  Neue NZ)

Robert Strässle. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Robert Strässle (77) «Ich bin mit der ‹Neuen Luzerner Zeitung› sehr zufrieden», sagt Robert Strässle aus Kriens. Im Gespräch mit Stadt/Region-Redaktor Hugo Bischof hebt Strässle vor allem die Bedeutung regionaler Berichterstattung hervor: «Ich engagiere mich in Kriens für die Anliegen Behinderter. Durch meinen Input erschien in der Zeitung darüber ein Artikel.» Informationen aus der Bevölkerung würden auf der Redaktion sehr geschätzt und gerne entgegengenommen, entgegnete Bischof. «Es ist unsere Aufgabe, den Finger auf den wunden Punkt zu halten und bei Behörden nachzubohren.»

«Schon früh morgens informiert»

Alice Steffen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Alice Steffen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Alice Steffen (72) Als langjährige Leserin schätzt Alice Steffen aus Luzern die frühe Zustellung der «Neuen Luzerner Zeitung»: «Bei mir ist die Zeitung bereits um 5.30 Uhr im Briefkasten. Ich bin eine absolute Frühleserin und froh um die zuverlässige Zustellung.» Sie schätze die regionale Berichterstattung, sagt sie zu Stadt/Region-Redaktor Dominik Weingartner. «Dank der Zeitung weiss ich, was in unserem Kanton läuft. Man lernt Luzern besser kennen und weiss, worum es bei den vielen Themen geht», sagt Steffen, die die Zeitung am liebsten von hinten nach vorne durchliest.

«Mehr Platz für Fussball, bitte!»

Daniel Geiger. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Daniel Geiger. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ)

Daniel Geiger (48) Für Leser Daniel Geiger aus Rothenburg kommen in unserer Zeitung Berichte zum Thema Taktik im Fussball zu kurz: «Ich würde es begrüssen, wenn dem FCL, den unteren Ligen, aber auch dem ausländischen Fussball mehr Platz eingeräumt würde.» Bei Sportchef Andreas Ineichen findet sein Anliegen generell Anklang. «Das würden wir gerne machen, wir müssen aber auf Ausgewogenheit achten. Es gibt auch Leser, für die Fussball oder Eishockey eben zu viel Platz in der Zeitung erhalten», so Ineichen. Der Fokus werde aber seit jeher bewusst auf regionale Vereine gerichtet.