PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE: Keine Konkurrenz zwischen den Teilschulen

Die Pädagogische Hochschule Zentralschweiz (PHZ) soll neu organisiert werden. Die drei autonomen Teilschulen in Luzern, Goldau und Zug sollen sich nicht mehr konkurrenzieren.

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Hörsaal. Schulen St. Michael PHZ Pädagogische Hochschule Zug
Zugerbergstrasse 3, Zug

30.11.2006 Neue ZZ/pd

Gerne stellen wir Ihnen unsere Fotos für Ihre Foto-Datenbank zur Benutzung zur Verfügung. 
Die Rechte bleiben nach wie vor bei den Schulen St. Michael. (Bild: PHZ Pädagogische Hochschule Zug (Neue Zuger Zeitung))

Hörsaal. Schulen St. Michael PHZ Pädagogische Hochschule Zug Zugerbergstrasse 3, Zug 30.11.2006 Neue ZZ/pd Gerne stellen wir Ihnen unsere Fotos für Ihre Foto-Datenbank zur Benutzung zur Verfügung. Die Rechte bleiben nach wie vor bei den Schulen St. Michael. (Bild: PHZ Pädagogische Hochschule Zug (Neue Zuger Zeitung))

Der PHZ-Konkordatsrat hat am Mittwoch den Entwurf für eine neue Vereinbarung zwischen den Zentralschweizer Kantonen in die Vernehmlassung geschickt. Bestrebungen für eine straffere und effizientere Organisation gibt es auch bei der Hochschule Luzern.

Die PHZ wird seit 2002 als Verbund von drei teilautonomen Schulen mit einer gemeinsamen, koordinierenden Direktion geführt. Die Schulen stehen teilweise in Konkurrenz zueinander. Die komplizierte Struktur war eine Konzession an die Seminartradition in den Kantonen Luzern, Schwyz und Zug.

Organisation hat sich nicht bewährt
Wie der Konkordatsrat schreibt, hat sich die Organisation nicht bewährt. Als Mängel nennt er die unterschiedlichen Trägerschaften der Teilschulen, die Konkurrenz, die teilweise ineffiziente Betriebsgrössen mit Parallelstrukturen sowie die Finanzierung.

Auf 2010 sollen die Schulen deshalb zu einer einzigen Institution mit einem neuen Leitungs- und Finanzierungskonzept fusionieren. Die drei Standorte bleiben zwar erhalten, die Angebote sollen aber nach inhaltlichen und betrieblichen Kriterien festgelegt werden. Das kann zur Folge haben, dass an den drei Standorten nicht mehr je das volle Leistungsangebot erbracht wird.

Wie im Sommer bekannt wurde, wird auch die Hochschule Luzern (Fachhochschule Zentralschweiz) neu organisiert. Auch dort geht es darum, die einzelnen Teile der Schule zusammenzufassen und die Finanzierung neu zu regeln. Nicht betroffen ist die Universität.

sda