PÄDAGOGISCHE HOCHSCHULE ZENRALSCHWEIZ: Goldau plant jetzt den Alleingang

Ein Brief aus Luzern hat Auswirkungen bis in den Kanton Schwyz: Dort plant man jetzt den Alleingang bei der Lehrerausbildung.

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Rektorin Barbara Seidemann in der Aula der PHZ Goldau. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Rektorin Barbara Seidemann in der Aula der PHZ Goldau. (Bild Bert Schnüriger/Neue SZ)

Beim Bildungsdepartement des Kantons Schwyz ist dicke Post aus Luzern eingetroffen. Der Kanton Luzern hat Ende Juni offiziell und schriftlich seinen Austritt aus dem Konkordat zur Pädagogischen Hochschule Zentralschweiz (PHZ) erklärt. Dieser Schritt ist vom Kanton Luzern schon seit einiger Zeit angekündigt worden. Das Auseinanderbrechen des PHZ-Konkordats hat für den Kanton Schwyz Folgen. Er will nun die Lehrerausbildung ab 2013 ohne die anderen Zentralschweizer Kantone in der Pädagogischen Hochschule Goldau an die Hand nehmen. Barbara Seidemann, Rektorin der heutigen PHZ-Teilschule in Goldau, sieht «gute Chancen für einen Schwyzer Alleingang».

Breitere Ausbildung
Unter anderem könne die Goldauer Schule damit ihre Studierenden künftig besser den Bedürfnissen der Gemeinden entsprechend ausbilden. In Goldau sollen darum die angehenden Lehrkräfte künftig in mehr Fächern ausgebildet werden als bisher. Mit der heutigen beschränkten Fächerkompetenz der PHZ-Absolventen müssten oft vier bis sechs Lehrpersonen angestellt werden, wo früher nur zwei tätig waren. Man möchte mehr generalistische Kompetenz vermitteln. Die Lehrpersonen sollten wieder in mehr Fächern unterrichten können, als dies heute der Fall sei.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.