PARKPLÄTZE: Aus für Gratis-Laternenparking in Brunnen

Ingenbohl-Brunnen setzt einen Schlusspunkt unter das Gratis-Laternenparking. Ab 1. Januar 2010 werden die Nachtparkierer zur Kasse gebeten.

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Der Gemeindeparkplatz in Brunnen. (Bild Erhard Gick/neue SZ)

Der Gemeindeparkplatz in Brunnen. (Bild Erhard Gick/neue SZ)

Glück hatte bisher jene Automobilisten, der ihre Karosse nachts in einer Nebenstrasse parkierten. Dort war das Parkieren extrem günstig, man bezahlte nämlich nichts. Dem schiebt die Gemeinde Ingenbohl-Brunnen nun endgültig einen Riegel. «Ab 1. Januar 2010 wird die Gemeinde die tägliche 24-Stunden-Parkplatzbewirtschaftung einführen», informierte am Freitag Gemeinderat Urs Casagrande an einer Medienkonferenz in Brunnen. Das bedeutet: «Die Gratis-Laternenparkplätze wird es nicht mehr geben. Wer nachts auf Plätzen und Strassen der Gemeinde parkiert, muss dafür bezahlen.» So kostet das Parkieren pro Nacht künftig 6 Franken. Wer es trotzdem günstiger will, kann bei der Gemeine eine monatliche Parkkarte für 60 Franken beantragen.

Kontrollen durch Politessen
Der Gemeinderat sei sich bewusst, dass die neue Regelung Einschränkungen für die Parkplatzbenutzung mit sich bringe. «Es geht dem Gemeinderat aber nicht darum, die Kassen zusätzlich zu füllen, aber im Sinne der gesetzlichen Gleichbehandlung können keine Laternengaragen mehr zur Verfügung gestellt werden», zitiert Urs Casagrande. Ab der Einführung der gesamtheitlichen Parkplatzbewirtschaftung würden auch die Parkplätze in den Aussenquartieren durch Politessen kontrolliert.

Erhard Gick

Den ausführlichen Artikel zu diesem Thema lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.