Pascal Stöckli holt EM-Bronze

Die Schwyzer Rettungsschwimmer zeigten an den Europameisterschaften im spanischen Alicante starke Leistungen.

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Die Schweizer Nationalmannschaft an der EM 2011 (Oben v. l. Fredi Tortosa, Florian Frischherz, Manuel Zöllig, Manuel Saxer, Pascal Stöckli, Philip Hediger; Unten v. l Karin Camenzind, Jasmin Freudiger, Silvia Villiger, Carole Megnet, Martina Töngi, Annika Lindenmeyer) (Bild: PD)

Die Schweizer Nationalmannschaft an der EM 2011 (Oben v. l. Fredi Tortosa, Florian Frischherz, Manuel Zöllig, Manuel Saxer, Pascal Stöckli, Philip Hediger; Unten v. l Karin Camenzind, Jasmin Freudiger, Silvia Villiger, Carole Megnet, Martina Töngi, Annika Lindenmeyer) (Bild: PD)

Weiterer Grosserfolg für die SLRG Schweiz: An den Europameisterschaften in Alicante (ESP) gewann die Schweizer Nationalmannschaft im Rettungsschwimmen gleich zwei Titel. Die Nati-Trainerin Franzi Bösch setzte in der Disziplin Line Throw auf die Erfahrung des eingespielten und erfolgreichen Schweizer Herrenduos Manuel Zöllig, Brugg, und Pascal Stöckli aus Lauerz. Sie gewannen in dieser Disziplin an den letztjährigen Weltmeisterschaften mit Weltrekordzeit eine Goldmedaille und starteten somit bereits im Vorlauf aus einer Favoritenrolle. Leider konnten sie am perfekten Vorlauf nicht anknüpfen und mussten sich im Finale mit der drittbesten Zeit zufrieden geben.

Gold für Tortosa

Obwohl die Schweiz über keinen Meeranstoss verfügt, zeigte sich ihre Stärke bei den Freigewässerwettkämpfen im Meer, beim so genannten Surf Lifesaving. In der Strandsprint-Disziplin Beach Flag krönte der Katalane und schweizerisch-spanische Doppelbürger Fredi Tortosa (Barcelona) die hervorragenden Schweizer Resultate mit einer EM-Goldmedaille. In einem spektakulären Showdown besiegte Tortosa den vorgängig favorisierten Holländer Robert Hendriks. Weiter erreichte Philip Hediger (Brunnen) in der gleichen Disziplin den 5. sowie Karin Camenzind (Lauerz) den 7. Schlussrang.

Im Surf Ski Race (Rettungskajakrennen) schafften die beiden Innerschwyzer Karin Camenzind und Pascal Stöckli den Finaleinzug. Ausserdem konnten sich die beiden Innerschwyzer Duos, Villiger/Camenzind bei den Damen und Stöckli/Hediger bei den Herren, im Board Rescue Race in den Finalläufen gegen die starke europäische Konkurrenz behaupten.

Fünf Schweizer Rekorde im Pool

Bereits am ersten Wettkampftag verbesserte die Goldauerin Carole Megnet den elfjährigen Schweizer Rekord in der Disziplin 50 m Retten einer Puppe um mehr als eine halbe Sekunde.
Am zweiten Wettkampftag im Pool schwammen auch Annika Lindenmeyer (SLRG Hallwilersee) und Pascal Stöckli in der Disziplin 100 m Lifesaver Schweizer Rekorde.

Aber auch die Leistungen der Schweizer Staffeln waren beachtlich. So brachen die Herren den sechsjährigen Rekord in der 4x50 m Gurtretter-Staffel mit Saxer, Frischherz, Stöckli und Zöllig und belegten den 6. Schlussrang. Die Damen-Staffel mit Freudiger, Megnet, Lindenmeyer und Töngi knackten des Weiteren auch den Schweizer Rekord in der 4x25 m Puppen-Staffel.» Insgesamt erzielte die Schweizer Nationalmannschaft somit fünf neue Rekorde im Pool und zwei im Freigewässer.

pd