«PASS 10»: Erste Bilanz: Ansturm auf Passbüros war gross

Bei einer ersten Bilanz in den Zentralschweizer Passbüro fällt auf: viele ausgestellte Pässe, viele Überstunden fürs Personal und lange Wartezeiten am Telefon.

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Der Ansturm auf die Passbüros (auf dem Bild in Stans) ist gross. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Der Ansturm auf die Passbüros (auf dem Bild in Stans) ist gross. (Bild Corinne Glanzmann/Neue NZ)

Seit anderthalb Monaten kann man den biometrischen Pass bei den kantonalen Passbüros bestellen. Eine erste Bilanz zeigt, dass in der Zentralschweizer der Ansturm für die neuen Pässe gross ist.

4500 Anträge in Luzern
Seit Februar hat das Luzerner Passbüro 4500 Anträge ausgefüllt. «Mit dem Ansturm haben wir gerechnet, aber die Erwartungen sind dennoch übertroffen worden», wie Therese Kaufmann, Leiter des Passbüro aufs Anfrage des Regionaljournals Zentralschweiz sagte. Zeitweise ist die Telefonleitung auch heute noch überlastet, da die Aufnahme der Daten entsprechend Zeit in Anspruch nehmen würde.

Sonntagarbeit in Zug
«In Zug sind 800 Überzeitstunden angefallen», so Urs Fuchs, Leiter der Staatskanzlei. Deshalb mussten die Mitarbeiter Arbeitszeiten abends und gar sonntags in Kauf nehmen. Im Kanton Uri habe vorallem das Internetbestellsystem dazu beigetragen, dass sich die Belastung in Grenzen gehalten hätte. Mit einem neuerlichen Ansturm wird im Mai und Juni gerechnet, wenn die Leute in die Ferien wollen.

rem