PAUSCHALBESTEUERUNG: Parteien kämpfen gegen die Steuer

In Zürich sind Pauschalsteuern nun tabu. Jetzt wittern die Parteien in der Zentralschweiz Morgenluft – und lancieren gleich mehrere Vorstösse zur Abschaffung.

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Georg Hess, Schwyzer Finanzdirektor, hofft, dass der Zürcher Entscheid gegen die Pauschalsteuer seinem Kanton Zuzüger bringt. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Georg Hess, Schwyzer Finanzdirektor, hofft, dass der Zürcher Entscheid gegen die Pauschalsteuer seinem Kanton Zuzüger bringt. (Bild Laura Vercellone/Neue SZ)

Nach dem Entscheid des Zürcher Stimmvolkes am Sonntag sind die Parteien in der Zentralschweiz motiviert: Sie wollen die Pauschalsteuern auch hier zu Fall bringen.

In drei Kantonen wurden am Montag entsprechende Vorstösse lanciert. Im Kanton Luzern fordert die CVP in einer Motion, dass der Kantonsrat eine Standesinitiative ergreift, um die Pauschalbesteuerung gleich national abzuschaffen. In Zug haben SP-Kantonsräte ein Postulat gegen die Pauschalsteuer auf kantonaler Ebene eingereicht. Und in Obwalden wollen die Grünen eine Initiative gegen die ungeliebten Steuern lancieren.

Pauschalsteuerabkommen gibt es derzeit in allen Zentralschweizer Kantonen. Ganz auf diese Steuererhebung verzichten möchten die Regierungen nicht. Der Schwyzer Finanzdirektor Georg Hess glaubt, dass nach dem Zürcher Entschein Zuzüger in den Kanton Schwyz umsiedeln könnten.

Thomas Oswald und Fabian Fellmann

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.