PERSONALMANGEL: In der Zentralschweiz droht Lehrermangel

Die Lehrerverbände in der Zentralschweiz schliessen sich zusammen und schlagen Alarm: Wenn nicht drei Forderungen erfüllt würden, drohe ein Personalmangel an den Schulen.

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Annamarie Bürkli (Luzern), Stefan Joller (Nidwalden), Tumasch Cathomen (Uri), Pius Egli (Luzern), Janine Huwyler-Vlach (Obwalden), René Villommet und Thomas Pfiffner (Zug, v.l.) stellen konkrete Forderungen. (Bild pd)

Annamarie Bürkli (Luzern), Stefan Joller (Nidwalden), Tumasch Cathomen (Uri), Pius Egli (Luzern), Janine Huwyler-Vlach (Obwalden), René Villommet und Thomas Pfiffner (Zug, v.l.) stellen konkrete Forderungen. (Bild pd)

«Die Lage ist ernst», fasste Annemarie Bürkli, Präsidentin des Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverbands die Situation an der Medienkonferenz zusammen. Doch trotz kritisieren, reklamieren und postulieren bleibe der Unterricht der Kern der Aufgabe. Und René Villommet vom Zuger Lehrerverband ergänzte: «Der drohende Personalmangel an den Schulen liegt fast wie eine Aschenwolke über dem Bildungsraum Zentralschweiz».

Die Zentralschweizer Lehrer sprachen an der Medienkonferenz die Problembereichen an und stellen drei konkrete Forderungen:

  • Löhne: Die Besoldung der Lehrer muss massiv steigen. «Die Besoldung der Lehrer muss sich den Löhnen der Privatwirtschaft angleichen», sagte Tumasch Cathomen, Reallehrer und Präsident der Lehrer Uri.
  • Die Flucht in die Teilzeit muss gestoppt werden. «Der Lehrerberuf soll auch als Vollpensum machbar sein», so Thomas Pfiffner, Präsident des Lehrervereins Kanton Zug. Die Forderung: «27 Unterrichtslektionen für alle Lehrpersonen.»
  • Der Mangel an Lehrer darf nicht zu einer Verwässerung der Zulassungsbedingungen für den Lehrerberuf oder an der PHZ führen. «Die Qualität der Ausbildung muss hoch bleiben», sagte Stefan Joller, Präsident des Lehrerverbands Nidwalden.

rem

Einen ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Luzerner Zeitung und Ihren Regionalausgaben.