PFÄFFIKON: Mehr Transparenz im Casino gefordert

Die Spielbanken­kommission hat entschieden: Das Casino Zürichsee in Pfäffikon muss die Kunden besser darüber informieren, welche Daten erhoben werden.

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Wer an einem Spieltisch Platz nimmt, muss wissen: Kameras überwachen den ganzen Spielbetrieb. (Bild Kurt Heuberger/Neue SZ)

Wer an einem Spieltisch Platz nimmt, muss wissen: Kameras überwachen den ganzen Spielbetrieb. (Bild Kurt Heuberger/Neue SZ)

Die Geschichte hatte Anfang Jahr einigen Staub aufgewirbelt: Werden Spieler im Casino Zürichsee ohne ihr Wissen registriert, fichiert und gefilmt? Gehen Spielsüchtige problemlos ein und aus? Diesen im «SonntagsBlick» erhobenen Vorwürfen ist die Eidgenössische Spielbankenkommission (ESBK) nachgegangen.

Nun liegen die Ergebnisse der Abklärungen vor. «Es hat sich gezeigt, dass die Transparenz gegenüber den Kunden im Casino Zürichsee verbessert werden muss», fasst Jean-Marie Jordan, Direktor des Sekretariates der ESBK, zusammen. So müssen Casino-Besucher künftig besser darüber informiert werden, welche Daten erhoben werden. Das Casino muss nun entsprechende Massnahmen ausarbeiten und diese der Spielbankenkommission vorlegen.

Eintrittskontrolle prüfen
Casino-Direktor Daniel Vogt wertet den Bescheid der Spielbankenkommission positiv: «Es wurden keine Sanktionen gegen unser Casino ergriffen.» Mit einer Busse oder einem Verweis hat Vogt aber auch nicht gerechnet. Nichtsdestotrotz: In drei Bereichen werde das Casino Massnahmen treffen.

Regula  Kaspar-Fisler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.