PFÄFFIKON: Mit Kunststoffgeflechten gegen das Öl

Wo endet die Ölspur? Wenn das nächste Mal Öl in den See fliesst, könnte die Ursache für die Verschmutzung aufgeklärt werden.

Drucken
Teilen
Guido Streiff vom Schwyzer Amt für Umweltschutz hängt einen Passiv-Sammler in den Schacht. (Bild pd)

Guido Streiff vom Schwyzer Amt für Umweltschutz hängt einen Passiv-Sammler in den Schacht. (Bild pd)

Immer noch fliesst Öl in den Zürichsee. Und die Ursache für die Gewässerver-schmutzung wurde nach wie vor nicht gefunden. Um der Gewässerver-schmutzung auf die Schliche zu kommen, wurden mehrere Kontrollgänge gemacht, ein Zeugenaufruf gestartet und zuletzt das Kanalfernsehen eingesetzt – alles ohne Erfolg. Der letzte Ölschub ist am Freitag ins Hafenbecken geflossen.

Nun setzen die Verantwortlichen ihre Hoffnungen auf ein Instrument aus Deutschland: So genannte Passiv-Sammler sollen das Rätsel lösen. Diese Kunststoffgeflechte hängen an Schnüren in die Wasserleitung. An zehn Stellen treiben sie im Wasser. Fliesst der nächste Schub, dann bleiben Ölrückstände darin haften. Dann werden die Streifen untersucht und der Ort, wo das Öl herkommt, eingegrenzt werden. Denn die Quelle muss zwischen dem letzten verschmutzten und dem ersten sauberen Streifen liegen.

Ruedi Fäh

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.