PFÄFFIKON: Öl im See: Verursacher wurde nicht gefunden

Mit viel Aufwand wurde die Spur des Öls zurückverfolgt, das im Frühling in den See floss. Ohne Ergebnis. Die Kosten trägt die Gemeinde.

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Mit einer Ölsperre versuchte man die Ausbreitung des Öls zu verhindern. (Bild Marnuela Matt/Neue SZ)

Mit einer Ölsperre versuchte man die Ausbreitung des Öls zu verhindern. (Bild Marnuela Matt/Neue SZ)

Das «Ölrätsel» sorgte im März für Schlagzeilen. Tagelang floss Öl aus einer Meteorwasserleitung im Hurdnerwäldli-Hafen in den Obersee. Die Stützpunktfeuerwehr Pfäffikon errichtete eine Ölsperre, und das kantonale Amt für Umweltschutz (AfU) wurde eingeschaltet. Mit Passivsammlern, die extra aus Deutschland importiert wurden, wollte man dem Verursacher der Gewässerverschmutzung auf die Spur kommen.

Die Kosten für den Einsatz der Schadenwehr trägt die Gemeinde Freienbach. Laut Feuerwehrkommandant Patrick Merlé bewegen sie sich im Rahmen von mehreren zehntausend Franken. Der Kanton wird ebenfalls zur Kasse gebeten, weil auch die Seepolizei involviert war. Wäre der Verursacher der Gewässerverschmutzung gefunden worden, wären ihm die Kosten – oder zumindest ein Teil davon – weiterverrechnet worden.

Elvira Jäger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Schwyzer Zeitung.