PFÄFFIKON: Oerlikon schliesst Forschungspartnerschaften für additive Fertigung

Oerlikon will bei der additiven Fertigung - bekannt unter dem Namen 3D-Druck - Gas geben. Dazu schliesst der Industriekonzern Forschungspartnerschaften mit der Technischen Universität (TU) München sowie mit dem russischen Skolkovo Institut für Wissenschaft und Technologie (Skoltech).

Drucken
Teilen
Das Gebäude der OC Oerlikon in Pfäffikon. (Bild: Keystone (Archiv))

Das Gebäude der OC Oerlikon in Pfäffikon. (Bild: Keystone (Archiv))

Die Zusammenarbeit werde einige der zentralen Herausforderungen bei der Forschung und Entwicklung im Bereich additive Fertigung angehen, schreibt Oerlikon in einer Mitteilung vom Dienstag.

Die Forschungspartnerschaften unterstützten Oerlikon in ihrer Strategie, ihre führende Position im Bereich moderne Werkstoffe und Oberflächentechnologien auf die additive Fertigung auszuweiten. Die Nachfrage nach additiv gefertigten Bauteilen werde in Zukunft deutlich zunehmen.

Die additive Fertigung ist eine Produktionstechnologie für die industrielle Fertigung, die laut Mitteilung zunehmend Einzug in die Serienproduktion in Sektoren wie Luftfahrt, Automobil, Energieerzeugung und Medizin findet. Allerdings gelte es dabei, noch einige Herausforderungen zu überwinden.

Oerlikon hat jüngst der Ausbau des Bereich additive Fertigung stark vorangetrieben. Im vergangenen November gab der Konzern bekannt, die deutsche Citim zu übernehmen, ein führender Anbieter von Produktionstechnologien im Bereich additive Fertigung. Im Februar folgte die Ankündigung, in den USA 55 Millionen Franken in ein Forschungs- und Produktionszentrum für additiv gefertigte Komponenten zu investieren.

 

sda