PFARRER RETO MÜLLER: Querele: Unverständnis und zwei Austritte

Auch die Gemeinde Schwyz bekommt die derzeit angespannte Situation im Vatikan zu spüren. Pfarrer Reto Müller ist zuversichtlich, dass wieder liberalere Zeiten kommen.

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Pfarrer Reto Müller aus Schwyz. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Pfarrer Reto Müller aus Schwyz. (Bild Andrea Schelbert/Neue SZ)

Der Schwyzer Pfarrer Reto Müller sagt, dass dem Vatikan manchmal Pannen passieren würden. Es komme aber auch vor, dass man in Rom Entscheidungen treffe, bei denen er Mühe habe, sie zu verstehen. So eine Angelegenheit sei die Aufhebung der Exkommunikation von vier Bischöfen. Seit diesem Beschluss hat der 57-jährige Pfarrer zwei Kirchenaustritte in der Gemeinde Schwyz registriert. Müller hat gehört, dass «Menschen, die zur Kerngemeinde gehören, Unverständnis zeigen und irritiert sind».

Gemäss Reto Müller dürfe man den Papst nicht allzu ernst nehmen. «Wir sind manchmal zu stark darauf fixiert, was auf der Ebene von Papst und Bischöfen passiert.» Er könne sich vorstellen, dass der Vatikan in absehbarer Zukunft wieder liberaler werde. «Ich bin nicht zuversichtlich, doch gelassen, dass sich das immer wieder ändern kann.»

Andrea Schelbert

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.