Picassos an Schwyzer Behörden übergeben

Anfang Oktober waren die in Pfäffikon gestohlenen Picasso-Bilder in Serbien aufgetaucht. Inzwischen wurden die Werke für echt befunden und der Schwyzer Staatsanwältin übergeben. Die Ermittlungen nach der Täterschaft laufen.

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Ausschnitte aus den in Serbien gefundenen Bildern von Picasso: «Tête de cheval» (1962) und «Verre et pichet» (1944). (Bild: Kapo Schwyz)

Ausschnitte aus den in Serbien gefundenen Bildern von Picasso: «Tête de cheval» (1962) und «Verre et pichet» (1944). (Bild: Kapo Schwyz)

Im Februar 2008 waren aus dem Seedamm-Kulturzentrum in Pfäffikon zwei Picasso-Bilder im Wert von 4,8 Millionen Franken gestohlen worden. Anfang Oktober, also über dreieinhalb Jahre später, wurden die Werke in Serbien sichergestellt. Inzwischen ist klar: Die Kunstwerke sind echt. Wie die Staatsanwaltschaft Schwyz am Freitag mitteilt, wurden sie vor Ort geprüft und befinden sich in einem guten Zustand.

Am Mittwoch seien die beiden Picassos von der serbischen Staatsanwaltschaft in Belgrad der fallführenden Schwyzer Staatsanwältin übergeben worden. Die Bilder würden nun in die Schweiz überführt und vom Kriminaltechnischen Dienst der Kantonspolizei Schwyz untersucht.

Täter noch nicht gefasst

Die Picasso-Bilder waren im Jahre 2008 vom Sprengel Museum Hannover für die Ausstellung nach Pfäffikon ausgeliehen worden. Der Zeitpunkt der Rückgabe an das Museum ist noch offen. Die Ermittlungen nach der Täterschaft seien immer noch im Gange. Im Interesse der Strafuntersuchung könne über die näheren Umstände, wie es zum Auffinden der Bilder gekommen ist, nicht informiert werden.

pd/bep

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