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PILATUS: Das Geheimnis des «Dragon Ride» ist gelüftet

Die zwei Kabinen der Seilbahn Fräkmüntegg Pilatus Kulm sind diese Woche enthüllt worden. Geplant war dies so nicht.
Seit dieser Woche sind die neuen Pilatus-Gondeln, hier bei der Station Fräkmüntegg, enthüllt. (Bild: Nadia Schärli)

Seit dieser Woche sind die neuen Pilatus-Gondeln, hier bei der Station Fräkmüntegg, enthüllt. (Bild: Nadia Schärli)

Mit einem Schwerlasthelikopter sind die beiden neuen Seilbahnkabinen «Dragon Ride» letzte Woche zur Fräkmüntegg hochtransportiert worden. Vorab haben zwei überbreite Spezialtransporter die Fracht vom Hersteller CWA in Olten nach Kriens gefahren.

Damals waren die Kabinen noch mit einer weissen Folie verhüllt, weshalb sie für die meisten Leute nicht als solche erkennbar waren. Zweck dieser Hüllen war, die Kabinen vor neugierigen Blicken und vor der Witterung zu schützen. Die Schutzhülle sollte eigentlich erst kurz vor der offiziellen Inbetriebnahme am 1. April entfernt werden. Nun hat man sich aber kurzfristig entschieden, die Kabinen vorzeitig von den Folien zu befreien und das Geheimnis zu lüften.

Notwendig für die Sicherheit

Dies sei aus Sicherheitsgründen nötig, erklärt Godi Koch, CEO der Pilatus-Bahnen, auf Anfrage. «Weil die aerodynamischen Kabinen den realen Wind- und Wetterverhältnissen am Berg ausgesetzt sind, haben wir uns in Absprache mit den Experten von Garaventa AG entschlossen, die zwei Flaggschiffe bereits jetzt zu enthüllen», sagt Koch.

Man habe die Situation mit den Gegebenheiten etwas unterschätzt. «Die Folie musste teilweise entfernt werden, damit man die Kabine durch die Türen betreten kann. Dadurch könnte sich aber im schlimmsten Fall eine grosse Angriffsfläche für den Wind bilden. Um diese Gefahr auszuschliessen, wurde die Hülle nun vollständig entfernt», sagt Koch.

Fahrt mit Dieselaggregat

Die beiden Kabinen mit einem Gewicht von je 3,9 Tonnen sind am Freitag der letzten Woche und am Montag dieser Woche auf der Fräkmüntegg ans Gehänge an den Seilen montiert worden. Laut Koch wurden bis jetzt einige Testfahrten mit einem Dieselaggregat durchgeführt. Ab nächster Woche soll die Anlage soweit bereit sein, dass die Fahrten mit dem richtigen Antrieb möglich sind.

Die Kabinen durchlaufen in den kommenden sieben Wochen intensive Tests durch interne und externe Fachleute. Derzeit werden Einstellungen an der Steuerung vorgenommen. So etwa das Tempo bei Ein- und Ausfahrt, Endschalter für Bremsen und Ähnliches. Diese Arbeiten dauern rund drei Wochen. Im März wird die neue Luftseilbahn von Experten des Bundesamts für Verkehr (BAV) geprüft, ehe sie am 1. April in Betrieb genommen wird.

Wettbewerb für Jungfernfahrt

Für die Jungfernfahrt haben sich unterdessen via Internet und Social Media über 3000 Interessenten aus aller Welt beworben. 55 von ihnen werden das grosse Los ziehen. Der Wettbewerb läuft noch bis am 28. Februar 2015 unter www.pilatus.ch.

Roger Rüegger

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