Podestplatz: Otto Ineichen hat 27 Mandate

Welche eidgenössischen Parlamentarier haben die meisten Mandate und sind damit gut mit der Wirtschaft vernetzt? Bei einer Untersuchung landeten vier Zentralschweizer unter den Top Ten. Der Surseer Otto Ineichen (FDP) kam mit 27 Mandaten gar aufs Podest.

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FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)

FDP-Nationalrat Otto Ineichen. (Bild: Keystone)

Viele eidgenössische Parlamentarier sind neben ihrer Tätigkeit als Politiker auch noch in anderen Bereichen aktiv. Eine Untersuchung des Wirtschaftsinformationsdienstes Credita hat die Anzahl Mandate der Parlamentarier in Firmen, Verbänden und Stiftungen gemäss Handelsregister ausgewertet. Die Untersuchung zeigt, wie stark die Parlamentarier in der Wirtschaftswelt vernetzt sind.

Drei Zentralschweizer Ständeräte unter Top Ten

Bei der Rangliste kam mit Nationalrat Otto Ineichen (FDP) ein Zentralschweizer aufs nationale Podest. Der Luzerner Politiker aus Sursee hat insgesamt 27 Mandate inne. Ebenfalls einen Spitzenplatz belegt der Schwyzer Ständerat Bruno Frick (CVP) mit 24 Mandaten. Damit landet er auf dem vierten Platz. Weiter unter den Top Ten sind der Obwaldner Ständerat Hans Hess und der Luzerner Ständerat Konrad Graber. Die meisten Mandate hat mit 50 Stück der Walliser Nationalrat Paul-André Roux inne.

Kapitalisierung: Gabi Huber mit Spitzenplatz

Auf der Rangliste der Parlamenratier ist zudem ausgewiesen, wie viel Kapital hinter den jeweiligen Mandaten steckt. In dieser Kategorie belegt die Urner Nationalrätin Gabi Huber mit rund 0,83 Milliarden Franken einen Spitzenplatz. Mit nur drei Stück  kommt sie auf den zweiten Platz der höchstkapitalisierten Mandate.

pd/bep