POLITIK: Kinderparlament kann weiter tagen

Das Schwyzer Kinderparlament kann trotz Sparmassnahmen des Kantonsrats 2014 weiter seine Sitzungen abhalten. Die Finanzierung für das laufende Jahr sei dank Sponsoren gesichert, teilte die neu gegründete IG Schwyzer Kinderparlament am Freitag mit.

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Aus Spargründen hatte der Kantonsrat im Dezember 2013 den jährlichen Beitrag von 5000 Franken ans Kinderparlament gestrichen. Dieses wurde 2007 vom jetzigen SP-Bundeshausfraktionschef Andy Tschümperlin ins Leben gerufen.

Für den jährlichen Betrieb des Kinderparlaments sind laut IG rund 10'000 Franken nötig. Der Betrag soll künftig vollständig durch private Sponsoren und Gönner gedeckt werden.

Bisher wurde das Kinderparlament bei der Organisation von einer Steuerungsgruppe unterstützt. Deren Aufgaben übernimmt nun die Interessengemeinschaft. Deren Präsidentin ist die 33-jährige Schwyzer Politologin Sibylle Schmid.

Dem Schwyzer Kinderparlament gehören gegen 60 Kinder an, zwei aus jeder Gemeinde. Gewählt werden die Vertreter in den Schulen. Die Jungparlamentarier sind in der Regel zwischen 11 und 13 Jahre alt. Das Kinderparlament tagt zweimal pro Jahr.

sda