Polizei konfisziert täuschend echtes Spielzeug

Das Spielen mit täuschend echten Kinderspielzeugwaffen ist verboten. Tun es Kinder trotzdem, müssen sie damit rechnen, dass die Polizei das Spielzeug einzieht. So geschehen in Seewen.

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Nicht mehr alle Spielzeugwaffen dürfen auf Chilbiständen verkauft werden. (Symbolbild Neue SZ)

Nicht mehr alle Spielzeugwaffen dürfen auf Chilbiständen verkauft werden. (Symbolbild Neue SZ)

Es lag Spannung in der Luft, als vier Kinder in einem Seebner Quartier auf die altbekannte Art Räuber und Poli spielten. Sie hantierten mit täuschend echten Kinderspielzeugwaffen. Allerdings nur solange, bis Gendarm oder eben die echte Polizei mit einem Streifenwagen auffuhr. Die Polizisten klärten die vier Kinder im Alter zwischen 10 und 13 Jahren über die Gefährlichkeit ihres Spieles auf.

«Er hat ihnen, gemäss Aussagen unserer Kinder, auf verständliche Art erklärt, dass diese täuschend echten Kinderspielzeugwaffen gefährlich sind und weshalb man nicht damit spielen darf», so H. G*. Dazu David Mynall, Mediensprecher der Kantonspolizei Schwyz: «Nicht alle Kinderspielzeugwaffen sind verboten. Von Gesetzes wegen sind diejenigen erlaubt, die durchsichtig sind, deren Mechanik also einsehbar ist.».

Die Polizei zeigte sich kulant. Sie sah von einer Anzeige ab.

Erhard Gick

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* Name der Redaktion bekannt