POLIZEI: Trickdiebe haben es auf Gold abgesehen

In der Zentralschweiz sind vermehrt Trickdiebe unterwegs. Die Zentralschweizer Polizeikorps warnen vor dem sogenannten Ketten-Trick.

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Im Visier der Täter: Goldschmuck von älteren Personen (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Im Visier der Täter: Goldschmuck von älteren Personen (Symbolbild). (Bild: Keystone)

Die Zentralschweizer Polizeikorps stellen eine Zunahme des Ketten-Tricks fest, wie sie am Mittwoch in einer gemeinsamen Mitteilung schreiben. Dabei gehen die Trickbetrüger meist sehr erfinderisch vor. Laut Polizeiangaben läuft der Trick stets nach demselben Muster ab: Aus einem Fahrzeug heraus fragen die Trickdiebe beispielsweise nach dem Weg ins Krankenhaus oder zur nächsten Apotheke und verwickeln das potenzielle Opfer in ein Gespräch. Aus vorgetäuschter Dankbarkeit kann es dabei zum verhängnisvollen Körperkontakt kommen, bei dem der echte Halsschmuck oder Armschmuck durch die wertlose Fälschung ausgetauscht wird. Das Opfer stellt zumeist erst später fest, dass die vermeintlich freundschaftliche Geste ein Trickdiebstahl war.

Betroffen sind meist ältere Damen. Die Polizei rät zur Vorsicht. Sie empfiehlt, bei Gesprächen mit unbekannten Personen besondere Vorsicht walten zu lassen und zurückhaltend zu sein. Die Polizei rät, genügend Abstand zu halten und sich auf keinen Fall als Dankeschön umarmen und/oder irgendwelchen Schmuck umhängen lassen.

pd/rem