POLIZEI: Weniger Bussen im Kanton Schwyz

Werden die Schwyzer braver? Die Polizei hat letztes Jahr 207 Bussen gemäss der kantonalen Ordnungsbussenverordnung ausgesprochen. Im Vorjahr waren es 369.

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In 20 Fällen wurde ein Bettler gebüsst. (Archivbild)

In 20 Fällen wurde ein Bettler gebüsst. (Archivbild)

Der grösste Rückgang war laut einer Mitteilung der Kapo Schwyz beim unbefugten Plakatieren zu verzeichnen, wo noch eine statt 74 Bussen verhängt werden mussten und beim Betteln 20 Bussen (54).

Die Kantonspolizei Schwyz hat von den 207 Bussen 166 ausgesprochen, die übrigen wurden durch andere befugte Personen ausgestellt. 58 Hundehalter (im Vorjahr 83) mussten gebüsst werden, weil sie ihren Vierbeiner nicht an der Leine führten, 15 von ihnen in Naturschutzgebieten.

9 (25) Fahrzeuglenker waren mit einem Motorfahrzeug in einem Naturschutzgebiet unterwegs, obwohl dort ein Befahrungsverbot herrscht.

20 Personen bettelten, im Vorjahr wurden deswegen 54 Bussen ausgestellt. Wegen unbefugtem Plakatieren musste eine Person (74) belangt werden. Weil Abfälle nicht in den dafür vorgesehenen öffentlichen Abfall- und Sammeleinrichtungen deponiert wurden, mussten 19 Personen eine Busse bezahlen, im Vorjahr waren es 39.

Mit 15 Bussen wegen Litterings bewegen sich die Bussenzahlen im Bereich des Vorjahres (13). Ebenso die Zahl der Gebüssten, die ihre Notdurft ausserhalb von sanitären Anlagen verrichteten (12 Fälle, im Vorjahr 9).

28 (24) Fischer führten unerlaubte Gerätschaften mit sich. In acht Fällen (1) wurde die Fischereistatistik bei der Ausübung der Fischerei nicht vorschriftsgemäss geführt, schreibt die Polizei. 9 Jäger mussten eine Busse bezahlen, weil sie die Abschussmeldung nicht rechtzeitig gemeldet hatten, im Vorjahr waren es keine.

red