POLIZEIEINSÄTZE: 25-jähriger Gleitschirmpilot abgestürzt

An der Gersauerstrasse in Brunnen ist ein Gleitschirmpilot beim Landeanflug abgestürzt und dabei mittelschwer verletzt worden. Die Kantonspolizei Schwyz hatte am Osterwochenende aber auch sonst noch alle Hände voll zu tun.

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Der 25-jährige Gleitschirmpilot wurde beim Absturz mittelschwer verletzt. (Bild: Kapo Schwyz)

Der 25-jährige Gleitschirmpilot wurde beim Absturz mittelschwer verletzt. (Bild: Kapo Schwyz)

Am Ostermontag, kurz vor 17 Uhr, startete ein 25-jähriger Gleitschirmflieger vom Urmiberg und beabsichtigte beim Landeplatz an der Gersauerstrasse in Brunnen zu Landen. Beim Landeanflug faltete sich der Gleitschirm zusammen. Der Pilot blieb mit dem Schirm an einem Gebüsch hängen und stürzte danach aus rund fünf Metern auf das Wiesland. Der Verunfallte erlitt mittelschwere Verletzungen. Er musste durch den Rettungsdienst ins Spital transportiert werden, wie die Kantonspolizei Schwyz am Dienstag mitteilte.

Neulenker viel zu schnell unterwegs

Am Karsamstag, kurz nach 20.15 Uhr, stellte die Kantonspolizei Schwyz einen Autolenker fest, welcher von Sattel Richtung Rothenthurm mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs war. Die Nachfahrmessung zeigte, dass der Neulenker mit einer durchschnittlichen Geschwindigkeit von 125 km/h ausserorts unterwegs war. Dabei überschritt der Fehlbare die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h nach Abzug der gesetzlichen Sicherheitsmarge um 32 km. Der 19-jährige Mann aus dem Kanton Schwyz wird bei der Staatsanwaltschaft Innerschwyz zur Anzeige gebracht. Er muss zudem mit einem mehrmonatigen Führerausweisentzug rechnen.

Am Ostermontag, 14.30 Uhr, fuhr eine Zivilpatrouille der Kantonspolizei Schwyz hinter einem Auto von Rothenthurm Richtung Schindellegi. Die Auswertung der Nachfahrmessung ergab, dass der 59-jährige Lenker mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 128 km/h im Ausserortsbereich fuhr. Der im Kanton Schwyz wohnhafte Mann wird bei der Staatsanwaltschaft Innerschwyz angezeigt. Es droht ihm zudem der Entzug des Führerausweises.

Brandfälle in Brunnen und Steinen

Die Feuerwehr Ingenbohl-Brunnen musste am Ostermontag, nach 15.30 Uhr, wegen Rauchentwicklung zu einer Lagerhalle an die Muotastrassse in Brunnen ausrücken. Die Einsatzkräfte konnten den Rauch unterhalb dem Lagerhallen-Boden rasch eindämmen. Personen wurden keine verletzt. Die polizeilichen Ermittlungen ergaben, dass ein 10-Jähriger mit einem Feuerzeug zeuselte und dabei Holzpaletten angesengt wurden.

Gleichentags, kurz vor 1 Uhr, musste die Feuerwehr Steinen wegen aufsteigendem Rauch aus dem Heizungsraum zum Schulhaus aufgeboten werden. Der Grund der Rauchentwicklung war eine technische Störung bei der Schnitzelheizung, sodass der Rauch nicht richtig abgezogen wurde und in den Heizungsraum austrat.

pd/zim