POLIZEIKONKORDAT: Die Polizeikorps leisten Pionierarbeit

Das neue Zentralschweizer Polizeikonkordat eröffnet den Korps ungeahnte Möglichkeiten. Eine davon: die Vernetzung der Einsatzzentralen.

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Der Zuger Polizeikommandant Karl Walker (rechts) mit einem seiner Mitarbeiter in der Einsatzzentrale. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Der Zuger Polizeikommandant Karl Walker (rechts) mit einem seiner Mitarbeiter in der Einsatzzentrale. (Bild Boris Bürgisser/Neue LZ)

Das Urner Parlament hat ihm schon zugestimmt, in den anderen fünf Zentralschweizer Kantonen wird der Schritt demnächst erwartet: Die Rede ist vom neuen Zentralschweizer Polizeikonkordat.

Derweil preist der Kommandant der Zuger Polizei, Karl Walker, die Möglichkeiten des Konkordats. So sollen die Polizei-Einsatzzentralen der Zentralschweizer Kantone untereinander vernetzt werden. Damit könnten sich die Korps gegenseitig entlasten, wenn irgendwo ein grosses Ereignis eintritt.

Vor allem die kleineren Zentralschweizer Kantone stehen hinter dieser Idee. Luzern hingegen hat dem Bestreben eine Absage erteilt. Walker nimmt diese Absage gelassen hin: «Es wäre gut gewesen, wenn Luzern mitgemacht hätte. Letztlich aber ist es kein Hindernis für uns kleinere Polizeikorps.»

Das Konkordat erleichtert auch die Logistik im rückwärtigen Bereich. Etwa bei der Materialbeschaffung. So klären die Zentralschweizer Kantone derzeit, welches Material sie gemeinsam einkaufen möchten. Im Juli sollen dann die gemeinsamen Ausschreibungen erfolgen.

Sven Galinelli

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Luzerner Zeitung und ihren Regionalausgaben.