POLIZEIKONKORDAT: «Luzern ist kein zuverlässiger Partner»

Immer mehr Konkordate werden grundsätzlich hinterfragt und auch gekündigt. Auslöser ist meistens der Kanton Luzern.

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Der Zuger FDP-Parteipräsident Andreas Kleeb will Partner für Konkordate «sorgfältiger auswählen». (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Der Zuger FDP-Parteipräsident Andreas Kleeb will Partner für Konkordate «sorgfältiger auswählen». (Bild Werner Schelbert/Neue ZZ)

Das Polizeikonkordat Zentralschweiz liegt auf dem Tisch der Zuger Parlamentarier. Und Regierungsrat Beat Villiger ist zuversichtlich, dass der Kantonsrat zum Beitritt Ja sagt. Der Kanton Uri hat dies bereits getan. Doch Konkordate, bei denen auch Luzern mitmacht, dürften es in Zukunft immer schwieriger haben. Denn: Der Nachbar kündigte vor nicht allzu langer Zeit die Konkordate für die Pflegeschule Baar und die PHZ.

Und der Kanton Luzern signalisierte vor einigen Tagen, dass er bei der Vernetzung der polizeilichen Einsatzzentralen ebenfalls nicht mitmacht. Mit diesem Entscheid treibt er ganz nebenbei den Kostenanteil der übrigen Kantone in die Höhe. Was Wunder, dass sich Luzern damit nicht unbedingt zum grossen Sympathieträger in der Region entwickelt. Schon gar nicht im Kanton Zug. FDP-Parteipräsident Andreas Kleeb ist deshalb klar: «Wir müssen unsere Partner sorgfältiger auswählen. Luzern ist kein zuverlässiger Partner für Konkordate.»

Freddy Trütsch

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Samstag in der Neuen Zuger Zeitung.