POLIZEISTATISTIK: Weniger Straftaten im Kanton Schwyz

Die Kantonspolizei Schwyz hat 2015 weniger oft wegen Straftaten ermitteln müssen. Sie stuft die Sicherheitslage im Kanton im schweizweiten Vergleich als gut ein.

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Dieses Buch musste im Kanton Schwyz im Jahr 2015 weniger gezückt werden. (Bild: Keystone / Steffen Schmidt)

Dieses Buch musste im Kanton Schwyz im Jahr 2015 weniger gezückt werden. (Bild: Keystone / Steffen Schmidt)

Wie die Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte, sind im letzten Jahr 5194 Delikte gemäss Strafgesetzbuch, Betäubungsmittelgesetz, Ausländergesetz oder eines anderen Bundesgesetzes erfasst worden. Dies entspricht einer markanten Abnahme von über 12 Prozent.

Die Zahl der Delikte gegen Leib und Leben ging von 298 auf 206 zurück, die Zahl der Vermögensdelikte nahm von 2997 auf 2611 ab. Wurden bei den Delikten geben Leib und Leben fast neun von zehn Taten aufgeklärt, war es bei den Vermögensdelikten nur jede vierte Tat. Die Gesamtaufklärungsquote betrug knapp 52 Prozent.

Auf der Höhe des Vorjahres blieb die Zahl der Sexualdelikte. Starke Abnahmen weist die Statistik für 2015 bei den Drogendelikten aus: Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz gingen auf 493 (- 35,1 Prozent ) zurück. Dies ist allerdings mehrheitlich darauf zurückzuführen, dass der Konsum von Cannabisprodukten durch Erwachsene neu im Ordnungsbussenverfahren geahndet und in der Statistik nicht mehr gezählt wird.

Häusliche Gewalt schlug schlug sich in der Statistik 129 mal nieder. Das sind 92 Delikte weniger (- 41,6 Prozent) als im Vorjahr. In den meisten Fällen kam es zu Drohungen, einfachen Körperverletzungen oder Tätlichkeiten.

Die Mehrheit der Straftaten wurde im äusseren Kantonsteil verübt. Der Anteil der in den Bezirken March, Höfe, Einsiedeln sowie in den Gemeinden Rothenthurm, Unteriberg, Oberiberg und Alpthal registrierten Delikte ging aber von 55,3 Prozent auf 54,9 Prozent zurück.

sda/cv