POSTULAT: Die Herkunft von Straftätern bleibt geheim

Die Herkunft oder Nationalität von Straftätern soll im Kanton auch weiter geheim bleiben. Allerdings nicht immer.

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Blick in eine Gefängniszelle. (Symbolbild Sven Gallinelli/Neue SZ)

Blick in eine Gefängniszelle. (Symbolbild Sven Gallinelli/Neue SZ)

Nationalität oder Herkunft von Straftätern bleiben im Kanton Schwyz weiterhin ungenannt. Mindestens solange die Untersuchungen bezüglich einer Straftat andauern. Denn diese unterstehen dem Amtsgeheimnis, schreibt die Regierung auf ein entsprechendes Postulat des Goldauer SVP-Kantonsrats Roland Urech.

Die Gerichtsverfahren im Kanton Schwyz sind in der Regel öffentlich. Dort können sich Interessierte über Nationalität oder Herkunft der Straftäter ein Bild machen. Aktuell sei es so, dass in schwer wiegenden Fällen über die Nationalität der mutmasslichen Täter informiert werde. Gegenwärtig werden die «Empfehlungen der Konferenz der kantonalen Polizeidirektoren für den Umgang mit den Medien» überarbeitet. Vorgesehen ist, dass auf Anfrage hin bestätigt werden soll, ob ein Schweizer einen Migrationshintergrund habe oder nicht. Bei Rasern soll künftig generell die Nationalität bekannt gemacht werden. Die Regierung beantragt dem Kantonsrat, das Postulat nicht erheblich zu erklären.

Harry Ziegler

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Schwyzer Zeitung.