Pragelschiessen: SG Muotathal kämpft

Am Samstag und Sonntag findet das Pragelschiessen statt. Die organisierende Schützengesellschaft Muotathal rechnet damit, dass sie ihren Anlass 2013 zum letzten Mal durchführen wird.

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Der 82-jährige Franz Tschümperlin will auf dem Pragel den Kranz holen. (Bild: Andrea Schelbert/Neue SZ)

Der 82-jährige Franz Tschümperlin will auf dem Pragel den Kranz holen. (Bild: Andrea Schelbert/Neue SZ)

Das Pragelschiessen in Muotathal ist das grösste Bergschützenfest der Schweiz. Die organisierende SG Muotathal rechnet dieses Wochenende mit rund 1140 teilnehmenden Schützen. Markus Föhn, Präsident der SG Muotathal, geht aber davon aus, dass das Pragelschiessen 2013 zum letzten Mal stattfinden wird. «Wir kämpfen schon jahrelang gegen die sinkenden Teilnehmerzahlen», sagt der 33-Jährige.

Grenze gesetzt

Die Verantwortlichen haben sich darum eine Grenze gesetzt: Melden sich weniger als 1000 Schützen an, zieht die SG Muotathal die Konsequenzen. «Wir rechnen damit, dass dies 2013 der Fall sein wird», so Föhn. Der Muotathaler bedauert dies: «Es ist eine traditioneller Anlass mehr, der verloren geht.» Damit wäre das Pragelschiessen nach dem Stoos- und Rigischiessen bereits das dritte grosse Bergschützenfest, das nicht mehr durchgeführt wird. Das Stoosschiessen findet am 3. September zum 50. und letzten Mal statt.

Andrea Schelbert

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