PRIMARLEHRPERSONEN: Weiterbildung soll nicht obligatorisch sein

Die Bildungsdirektorenkonferenz Zentralschweiz (BKZ) empfiehlt eine obligatorische Nachqualifikation in Französisch. Der Schwyzer Erziehungsrat verzichtet nun aber darauf.

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Primarlehrpersonen sollen sich im Fach Französisch auf das Niveau C1 (DALF) nachqualifizieren müssen. Diese Empfehlung hat die BKZ im April 2007 verabschiedet. Der Erziehungsrat des Kantons Schwyz lehnt dies laut einer Medienmitteilung ab und will die Sprachkompetenz der Primarlehrer mit  Fremdsprachenaufenthalten erhalten und verbessern. 

Er berücksichtigt mit diesem Entscheid, dass Primarlehrpersonen bei der Einführung des Faches bereits eine 12-wöchige Nachqualifikation mit zwei Sprachaufenthalten absolviert haben. Zudem wurden bei der Einführung des neuen Lehrmittels «envol» ebenfalls verpflichtende Weiterbildungskurse durchgeführt. Dennoch hält der Erziehungsrat eine periodische Weiterbildung der Lehrpersonen für wichtig, um die Qualität beim Fremdsprachenunterricht zu halten. Primarlehrpersonen, die bereits eine Lehrberechtigung im Fach Französisch haben, sollen sich ab 2009 freiwillig und kostenlos weiterbilden können.

Aufnahme neu geregelt
Durch den Wegfall der bisherigen Empfehlungsnote und des Prüfungsgesprächs über die Wahlarbeit zeigte sich, dass die Anforderungen leicht gestiegen sind. Wie der Erziehungsrat mitteilt, setzt er sich für eine klare Eintrittsschwelle und gegen eine Senkung der Bestehenslimite aus. Mit dem Aufnahmeverfahren sollen diejenigen Schüler ausgewählt werden, die den Anforderungen an einem Gymnasium oder an der Handelsmittelschule gewachsen sind. 

ana