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PROGNOSEN: Hausmäuseplage weist auf kalten, schneereichen Winter

Von grünen Weihnachten wollen die Schwyzer Wetterfrösche nichts wissen: «Über Weihnachten bis Silvester folgt eine grandiose Winterstimmung mit Schnee und Sonne», verrät Karl Hediger.
Am Montagabend soll es im Flachland den ersten Schnee dieses Winters geben. (Bild: Archiv LZ)

Am Montagabend soll es im Flachland den ersten Schnee dieses Winters geben. (Bild: Archiv LZ)

Ähnliches prophezeit der neue Wetterkönig Martin Holdener (Musers), Schwyz: «Zur Eröffnung der neuen Stoosbahn und darüber hinaus fällt Schnee.» Genügend Schnee falle auch in den Anfangsmonaten des neuen Jahres, und es wird kalt: «Im Februar verteilen die Maschgraden wegen der Kälte keine Orangen, sondern heisse Gümmel. Der Winter wird seinem Namen gerecht.»

Mit stürmischen Schneefällen, aber auch schönen Wintertagen, erfreut Peter Suter, Ried-Muotathal, die Wintersportfans und setzt noch einen drauf: «Während der Fasnachtstage wird es bis minus 15 Grad kalt.»

Fasnachtszeit wird warm

«Vorwinter mild», meldet Alois Holdener, Seewen: «Der Samichlaus wird ein schwarzer sein, da es für die weissen Chläuse viel zu warm ist.» Dennoch erwartet er einen abwechslungsreichen Winter und normalen Frühlingsbeginn. «Die Wintersportler kommen schon während der Festtage in Stress», meint Martin Horat, Rothenthurm. Im Januar und Februar zieht Kälte ins Land: «Die Waldameisen würden gerne warme Socken anziehen.» Dann die Kehrtwende zur Fasnachtszeit: «Es wird so warm, dass die Maschgraden barfuss laufen können.»

Einzig Roman Ulrich, Bisisthal, tanzt aus der Reihe: «Dezember eher zu warm. Richtig Schnee gibt es erst am 27. Allgemein bringt der Winter wenig Schnee und wird von Temperaturschwankungen beeinflusst.» Auch rechnet er mit einem frühen Frühling. Mit genügend Schnee und eisiger Kälte trumpft Karl Hediger, Küssnacht, auf: «Nach Mitte Januar werden die Schneekanonen einfrieren, das spielt aber keine Rolle, es hat weissen Pulver im Überfluss.»

Über 50 Mäuse unter dem Schüttstein

Selbst vor dem «Muser» scheinen die Mäuse keine Scheu zu haben. Der neue Wetterkönig Holdener begründet seinen angekündigten schneereichen und kalten Winter wie folgt: «Das habe ich noch nie erlebt, dass so viele Mäuse in die Häuser flüchten. Wir haben schon über 50 Mäuse unter dem Schüttstein hervorgeholt. Auch andere klagen über Hausmäuseplage. Wenn die Mäuse in die Häuser flüchten, gibt es einen strengen, kalten und schneereichen Winter. Das sind Wetterzeichen, auf welche schon Generationen vor uns achteten.»

Ernst Immoos

zentralschweiz@luzernerzeitung.ch

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