PROJEKT: Nun ist der Weg frei fürs Strandbad Küssnacht

Gegen das Neubauprojekt des Strandbades Seeburg in Küssnacht sind keine Einsprachen mehr hängig. Die aufgrund der Projektänderung eingereichte Einsprache wurde vom Bezirksrat abgelehnt.

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Planansicht von oben auf das Neubauprojekt. In weiss das neue Strandbadgebäude. (Bild pd)

Planansicht von oben auf das Neubauprojekt. In weiss das neue Strandbadgebäude. (Bild pd)

Damit kann der Bezirksrat die Baubewilligung erteilen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das ausführende Ressort Infrastruktur erwartet die Baubewilligung in den nächsten zwei bis drei Monaten. Im März 2009 wird bereits mit der Ausschreibung der Arbeiten begonnen.

Hoffen auf milden Winter
Die Küssnachter Badesaison wird in diesem Jahr um rund zwei Wochen gekürzt. Der Badebetrieb wird Ende August eingestellt, weil am 1. September mit dem Abbruch sämtlicher Gebäulichkeiten des Strandbades Seeburg begonnen wird. Dieser Termin ist notwendig, damit das Ziel, den Betrieb im neuen Strandbad termingerecht im Frühjahr 2010 aufnehmen zu können, erreicht werden kann, wie es weiter heisst. Die Bauarbeiten werden in den Wintermonaten durchgeführt. Planer und Ausführende hoffen deshalb auf einen milden Winter.

Während der letzten Saison der «alten» Küssnachter Badi ändere sich für die Besucher nicht sehr viel: Es wird weiterhin Eintritt erhoben, und es wird ein Kiosk geführt. Zudem ist vorgesehen, dass die Mitglieder der SLRG Küssnacht im gewohnten Rahmen für die Strandwache besorgt sein werden. Der für die Badesaison 2009 vom Bezirksrat gewählte, neue Pächter wird in der nächsten Woche vorgestellt. Die beiden Flosse und der Sprungturm werden noch vor Beginn der Badesaison 2009 saniert und dann den Badegästen zur Verfügung gestellt.

Ein paar Anpassungen
Es wurden geringfügige Anpassungen im vordersten Bereich der Ruderhalle und beim Steg vorgenommen. Zudem kann im angepassten Projekt der Zugang auf den Steg über das Land bei Bedarf abgesperrt werden. Im hintersten Teil des Strandbads wurde aus erosionstechnischen Gründen auf einen Sandstrand verzichtet, respektive hier wird die Wiese wie bis anhin ans Wasser reichen. Weiter wurden einige ergänzende Massnahmen zur besseren Lösung der Verkehrssituation rund um das Strandbad ins Projekt aufgenommen. Die Änderungen seien aus rechtlicher Sicht unbedeutend, das Projekt entspreche immer noch der vom Bürger angenommenen Vorlage.

Ebenfalls bis Ende August 2009 ist der Campingplatz Seeburg mit ca. zwölf Dauerplätzen und einer Fläche für Tagesgäste in Betrieb. Dann ist aber endgültig Schluss. Während der letzten Saison wird der Campingplatz nicht mehr durch die örtliche Tourismusorganisation, sondern durch den Bezirk geführt. Für die Betreuung der Gäste ist weiterhin Silvia Huser verantwortlich.

scd