PROZESS: «Messermann» wieder vor den Richtern

Mit Messer und Revolver waren zwei Männer aufeinander losgegangen. Beide blieben unverletzt, mussten aber vor Gericht erscheinen.

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(Symbolbild Peter Appius/Neue LZ)

(Symbolbild Peter Appius/Neue LZ)

Der Vorfall ereignete sich 2006 in einer Innerschwyzer Gemeinde. Im September 2008 sprach das kantonale Strafgericht den Revolverschützen vom Vorwurf der Gefährdung des Lebens frei. Dem Messermann hingegen brummten die Strafrichter wegen Gefährdung des Lebens eine Freiheitsstrafe von 26 Monaten und eine Busse von 900 Franken auf.

Dagegen erhob der Messermann Berufung. Am Dienstag fand dazu der Prozess vor dem Kantonsgericht statt. Der Messermann verlangte einen Freispruch. Nur weil der Angeklagte seinem Gegner damals das Messer an den Hals gehalten habe, sei dieser nicht in Lebensgefahr geraten, der Tatbestand sei nicht erfüllt.

Die Schwyzer Staatsanwaltschaft hingegen beantragte, der Mann mit dem Messer sei mit einer Freiheitsstrafe von 20 Monaten zu bestrafen. «Der Angeklagte hat eine beängstigende Brutalität an den Tag gelegt», sagte der öffentliche Ankläger. Vor allem aber verwies er auf die Vorstrafen des Angeklagten. Das Urteil des Kantonsgerichts steht noch aus.

Bert Schnüriger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Schwyzer Zeitung.