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PSYCHIATRIE: Schwyzer Regierung für neues Psychiatrie-Konkordat

Das Psychiatrie-Konkordat der Kantone Uri, Schwyz und Zug steht vor einer Totalrevision. Die Kantone wollen ihre Psychiatriedienste in einem gemeinsamen Unternehmen zusammenlegen. Die Schwyzer Regierung beantragt dem Parlament, die interkantonale Vereinbarung anzunehmen.
Die psychiatrische Klinik in Oberwil bei Zug ist seit 1982 Konkordatsklinik der Kantone Zug, Schwz und Uri. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Die psychiatrische Klinik in Oberwil bei Zug ist seit 1982 Konkordatsklinik der Kantone Zug, Schwz und Uri. (Bild: Christof Borner-Keller / Neue ZZ)

Die drei Kantone beabsichtigen, die Strukturen der Psychiatrieversorgung koordiniert weiterzuentwickeln. Dazu soll das bestehende Konkordat mit der Psychiatrischen Klinik Oberwil-Zug von 1982 aktualisiert und die Psychiatrische Klinik Zugersee von der heutigen Trägerschaft, dem Verein Barmherzige Brüder Zug, übernommen werden.

Das totalrevidierte Psychiatrie-Konkordat lege die Grundlage für die Schaffung einer gemeinsamen Betriebsgesellschaft, welche als gemeinnützige Aktiengesellschaft geführt werde, teilte die Schwyzer Staatskanzlei am Donnerstag mit.

Sie vereint die ambulanten psychiatrischen Dienste der Kantone Uri, Schwyz und Zug sowie die Psychiatrische Klinik Zugersee unter einem rechtlichen Dach. Das geplante Aktienkapital für die neue Psychiatriegesellschaft beträgt fünf Millionen Franken. Für dieses sollen Zug mit 2,85 Millionen, Schwyz mit 1,65 Millionen und Uri mit 0,5 Millionen Franken aufkommen.

Die drei Kantone kommen gemeinsam auf ein Einzugsgebiet von rund 300'000 Personen. Dies sei eine ideale Grösse für ein Versorgungskonzept, heisst es in der Mitteilung. Die Zusammenarbeit der drei Kantone in ihrer Psychiatrieversorgung habe Vorbildcharakter. So beantragt die Schwyzer Regierung dem Kantonsrat, die Vereinbarung anzunehmen.

Für die Totalrevision ist formell ein Neubeitritt nötig. Das Konkordat tritt nach Zustimmung aller drei Partner am 1. Juli 2017 in Kraft. Der Start der neuen Betriebsgesellschaft ist auf den 1. Januar 2018 vorgesehen. (sda)

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