RADIO DRS: DRS prüft Abschaffung des Regionaljournals

Schweizer Radio DRS muss sparen - möglicherweise auch in der Zentral­schweiz. Die Ankündigung sorgt bereits für Widerstand.

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Der Eingang des Regionalstu­dios Zentralschweiz am Inseliquai 8 in Luzern. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Der Eingang des Regionalstu­dios Zentralschweiz am Inseliquai 8 in Luzern. (Bild Chris Iseli/Neue LZ)

Schweizer Radio DRS prüft offenbar die Abschaffung von gewissen Regionaljour­nalen, darunter auch von jenem der Zentralschweiz.

DRS-Direktor Walter Rüegg war gestern Sonntag nicht zu erreichen. Sein Kommuni­kationschef Andreas Notter meinte auf Anfrage unserer Zeitung, dass die Auftei­lung der verschiedenen Sendege­biete tatsächlich geprüft werde.

Widerstand angekündigt
Niklaus Zeier, Präsident der SRG Idée Suisse Zentralschweiz, kündigt bereits Widerstand an: «Gegen die Abschaffung des Regionaljournals Zentral­schweiz würden wir uns mit aller Vehemenz wehren.» Er betont, dass es der falsche Ansatz wäre, wenn man bei den Regionalstudios sparen würde.

Das Regionaljournal Zentralschweiz sei ausserdem jenes mit der grössten Zuhörerschaft. «Das Schweizer Radio wäre also äusserst schlecht beraten, wenn es sein Flaggschiff killen würde», sagt Zeier. Und er fügt mit Überzeu­gung hinzu: «Die Standorte der Regionalstudios bleiben bestehen.»

Roger Rüegger

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Luzerner Zeitung.