Radon: Sechs Gebäude über dem Grenzwert

Radon in der Raumluft ist, nebst Rauchen, die häufigste Ursache für Lungenkrebs. In sechs öffentlichen Gebäuden im Kanton Schwyz liegt die Konzentration über dem Grenzwert.

Drucken
Teilen
Ein Radonmessgerät oberhalb einer Wandtafel in einer Schule im Kanton Schwyz. (Bild: PD)

Ein Radonmessgerät oberhalb einer Wandtafel in einer Schule im Kanton Schwyz. (Bild: PD)

In 291 von 297 untersuchten öffentlichen Gebäuden wie Schulen und Kindergärten liegt die Radonkonzentration unter dem geforderten Grenzwert. Das haben Messungen des Amts für Umweltschutz des Kantons Schwyz ergeben. In sechs untersuchten Gebäuden müssen die Eigentümer nun weitere Abklärungen treffen. Welche Gebäude betroffen sind, gibt das Amt nicht bekannt.

Räume lüften

Das radioaktive Gas kommt überall vor, wo es felsigen Untergrund hat. Vielerorts gelangt es durch die Kellerböden in die Häuser. Man sieht es nicht. Man riecht es nicht. Dennoch ist es nicht ungefährlich. Je höher die Radonbelastung in einem Haus ist, desto grösser ist das Risiko, dass die Bewohner einmal an Lungenkrebs erkranken werden. Bei erhöhten Radongehalten kann schon mit einer sehr einfachen Massnahmen die Radonkonzentration effektiv reduziert werden. So führt beispielsweise das konsequente Lüften der Räume zu einem deutlichen Rückgang der Radonkonzentrationen.

Die Behörden halten in einer Mitteilung fest, dass der Kanton Schwyz kein spezielles Radongebiet sei. Das hätten auch frühere Messungen bestätigt.

pd/rem