RANDALE: Fussballchaoten wüten auch an Hockeyspielen

Fussballrandalierer haben einen Trick entdeckt, um Stadionverbote zu umgehen: Sie gehen zum Eishockey.

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Hat für viel Gesprächstoff gesorgt: Prügelszene nach dem Halbfinal FCL - Sion von Mitte April. (Bild EQ)

Hat für viel Gesprächstoff gesorgt: Prügelszene nach dem Halbfinal FCL - Sion von Mitte April. (Bild EQ)

Immer öfter sorgen Fussballchaoten in den Zentralschweizer Eishockeystadien für Ärger. Gemäss Francois Stocker, verantwortlich für die Stadionorganisation und -sicherheit beim Eishockeyverein Zug (EVZ), ist es erwiesen, dass vermehrt Luzerner und Zürcher Fussball-Hooligans das Herti-Stadion heimsuchen. Eine ähnliche Beobachtung haben auch Werner Grossmann, Präsident des Eishockeyclub (EHC) Seewen, und Roland Flückiger, Sportchef des Hockey Club Luzern (HCL) in ihren Stadien gemacht.

EHC-Seewen-Präsident Grossmann würde es begrüssen, wenn Personen, die ein Stadionverbot beim Fussball haben, auch gleich von Hockeyspielen ausgeschlossen würden. Doch dies ist gar nicht so einfach, wie Ulrich Pfister, der Sicherheitschef des Schweizerischen Fussballverbandes, erklärt: «Der Fussball- und der Eishockeyverband haben je ein eigenes Reglement. Ein Stadionverbot gilt also privatrechtlich nur gemäss einem der beiden.» Die beiden Verbände wollen das Hooligan-Problem nun gemeinsam angehen.

Corinne Schweizer

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Dienstag in der Neuen Luzerner Zeitung.