RASER: Nun machen Jugendliche gegen Raser mobil

Immer wieder werden Autofahrer erwischt, die viel zu schnell unterwegs sind. Die Mitglieder der Jungen CVP Schwyz (JCVP) verlangen nun, dass Raser empfindlich gebüsst werden.

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Die Polizei erwischte die beiden Schnellfahrer in flagranti. (Symbolbild Neue LZ)

Die Polizei erwischte die beiden Schnellfahrer in flagranti. (Symbolbild Neue LZ)

Am frühen Sonntagmorgen, dem 3. Januar, stoppte die Zuger Polizei zwei Autofahrer, welche teilweise mit über 200 Kilometern pro Stunde (km/h) auf der A14 von Luzern in Richtung Zug unterwegs waren. Am Sonntag, 11. Januar, erwischte die Luzerner Kantonspolizei in Ebikon einen Raser, der mit 111 km/h innerorts unterwegs war – er war seit etwa vier Monaten im Besitz eines Führerscheins.

Heidi Ambauen von der JCVP Schwyz meint gegenüber des «Boten der Urschweiz» vom Freitag: «2007 waren es 166 Verkehrsunfälle im Kanton Schwyz, die sich wegen zu schnellen Fahrens ereignet hatten. Das sind zu viele.» Deshalb haben die Junpolitiker eine Resolution unter dem Titel «Nulltoleranz gegenüber Rasern» verfasst, die sie unter anderem der Schwyzer Regierung einreichen wollen, schreibt der «Bote».

Raser an den Pranger
Im Forderungskatalog der Resolution werden folgende Präventivmassnahmen verlangt:

  • Intensivierung der Verkehrskontrollen
  • Radarmessungen auch nachts
  • unregelmässige Kontrollen auf bekannten Raserstrecken.

Zudem schlägt die JCVP Schwyz drasdische Repressionsmassnahmen vor. So regen sie laut «Bote» an, «dass Raser von Gerichten mit unbedingten Strafen gebüsst werden, dass auch lebenslange Ausweisentzüge ermöglicht würden und dass die Entzüge öffentlich publiziert werden». 

ana